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Home Sonderthemen Ostholstein Isotec Lüth Kühsen: Wärmebrücken schließen – Schimmel vermeiden
17:55 20.01.2021
Tauwasserbildung an kühlen Wänden führt zu Schimmelpilzbildung und kann für die Bewohner zu gesundheitlichen Problemen wie Allergien bis hin zu Asthma führen. Fotos: Isotec

Wärmebrücken – umgangssprachlich auch „Kältebrücken“ genannt – sind eine Hauptursache für Schimmelbildung in Gebäuden. Über sie entweicht permanent Wärme, die Oberflächentemperatur der Außenwände sowie angrenzender Innenwände sinkt und betroffenen Räume kühlen aus. Die Ablagerung von Kondenswasser und Schimmelbefall sind die Konsequenzen. Mit zielgerichteten Gegenmaßnahmen lassen sich Wärmebrücken jedoch schließen und Schäden vermeiden.

„Wärmebrücken sind Teile der Gebäudehülle und miteinander kombinierte Bauteile unterschiedlichen Materials. Über sie entweicht während der Heizperiode besonders viel Wärme“, sagt Gerhard Lüth, der mit seinem Isotec-Fachbetrieb auf die Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden spezialisiert ist. „Außenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente sind Paradebeispiele für Wärmebrücken in Gebäuden.“ Mit einer Wärmebildkamera lassen sich die konkreten Schwachstellen eines Gebäudes präzise aufspüren.

Energieverluste und Gefahr für Gesundheit

Wärmebrücken haben verschiedene Folgen. Sie mindern etwa die Wohnqualität, da einzelne Wände oder ganze Räume als unbehaglich empfunden werden. „Wir haben das Gefühl, es kommt kalte Luft rein und es zieht. Dabei ist es genau umgekehrt: Die Wärme aus der Raummitte entweicht in Richtung der Wärmebrücken und löst bei uns Unbehaglichkeit aus“, sagt der Isotec-Fachmann.

Hinzukommen die energetischen Verluste über Wärmebrücken, die in der Heizperiode kostspielig für den Geldbeutel werden. Auch die hygienischen und gesundheitlichen Konsequenzen von Wärmebrücken sind nicht zu unterschätzen: Tauwasserbildung an kühlen Wänden führt zu Schimmelpilzbildung und kann für die Bewohner zu gesundheitlichen Problemen wie Allergien oder Asthma führen.  

Die Isotec-Innendämmung kann die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um etwa fünf Grad erhöhen.
Die Isotec-Innendämmung kann die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um etwa fünf Grad erhöhen.

Die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken, ist um 40 Prozent höher, wenn Menschen in einer von Schimmel befallenen Wohnung leben. Das haben europaweite Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in diesem Zusammenhang festgestellt. Wärmebrückenreduzierende Maßnahmen dienen deshalb nicht nur der Behaglichkeit und Heizkostenersparnis, sondern vor allem auch der Gesundheit.

Innendämmung schafft

Abhilfe bei Wärmebrücken Eine bewährte Maßnahme ist in diesem Zusammenhang die Isotec-Innendämmung. „Sie erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um etwa fünf Grad“, erläutert Lüth. Bei schlechter Wandkonstruktion – zum Beispiel Beton – kann eine bis zu zehn Zentimeter dicke Innendämmung die innenseitige Außenwandoberflächentemperatur um rund zehn Grad erhöhen. So werden Raumluft und innere Wandoberflächen ohne großen Energieaufwand schnell aufgeheizt.

Das zahlt sich vor allem bei nur temporär genutzten Räumen (etwa Versammlungssäle, wenig genutzte Wohnräume und ähnliches) aus. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71 Prozent“, erklärt der Fachmann.

Ein weiterer Vorteil: Die verwendeten vollmineralischen Innendämmplatten nehmen die Raumluftfeuchtigkeit auf – und geben sie nach dem Absinken der Raumluftfeuchte durch Lüftung auch wieder ab. So entsteht in den Räumen ein ausgewogenes und angenehmes Wohnklima, Feuchteschäden und Schimmel wird dauerhaft Einhalt geboten.

Kalte Wände, auf denen sich Kondenswasser absetzt und ein Schimmelpilzbefall entstehen kann, sind Dank der Dämmplatten passé. Ein zusätzlicher Nutzen des Energiesparens mit einer Innendämmung ist, dass sie für einzelne Räume oder einzelne Wohnungen ausgeführt werden kann.

„Dieses Innendämmsystem wurde auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften umfassend wissenschaftlich und praktisch geprüft. Es entspricht bauphysikalisch nachgewiesenermaßen allen praktischen und behördlichen Anforderungen und löst das Problem mit den Wärmebrücken“, lautet das Fazit von Isotec-Fachmann Lüth.

ABDICHTUNGSTECHNIK LÜTH GMBH & CO.KG
Isotec-Fachbetrieb
Zur Freiweide 2
23898 Kühsen
www.isotec-hl.de