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Home Sonderthemen Gesamtausgabe Abschied von Öl und Gas
14:15 28.05.2020
Vor einer Heizungsmodernisierung lohnt es sich, mit fachmännischer Hilfe einen Blick auf die energetische Qualität der Gebäudehülle zu werfen. Foto: djd/Bauherren Schutzbund

Die Förderung für Hausbesitzer, die die fossilen Energieträger Öl und Gas aus ihrem Heizungskeller verbannen und auf erneuerbare Energien umsteigen möchten, wurden 2020 nochmals attraktiver gestaltet. Bis zu 45 Prozent Zuschüsse vom Staat gibt es beispielsweise über das „Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien“ von der Bafa, wenn ein alter Ölbrenner durch eine hocheffiziente Wärmepumpenanlage ersetzt wird. Alter Brenner raus, neue Wärmepumpe rein – ganz so einfach ist der Umstieg leider nicht in jedem Fall zu realisieren. Bei vielen Heiztechniken mit erneuerbaren Energien ist es noch wichtiger als bei herkömmlichen Kesseln, dass die Anlage genau auf die tatsächliche Heizlast des Gebäudes ausgelegt werden kann.

Energetische Modernisierung mit unabhängiger Beratung
Sinnvoll ist es, vor einer Heizungsmodernisierung nicht nur den Heizungskeller, sondern das ganze Haus zu inspizieren. Mit alten Heizkörpern, die hohe Vorlauftemperaturen erfordern, und einer schlechten Wärmedämmung von Fassade, Dach und Fenstern beispielsweise kann eine nicht perfekt ausgelegte Wärme pumpe zum Stromfresser werden. Sinnvoll ist es daher, zum Beispiel einen Modernisierungscheck mithilfe eines unabhängigen Bauherrenberaters durchzuführen. Diese Leistung bietet etwa der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e.V. an, Informationen und Adressen gibt es unter www.bsb-ev.de.

Förderungen kombinieren, Anträge rechtzeitig stellen
Mit der Unterstützung des Beraters lässt sich ein Stufenplan für eine schrittweise Modernisierung von Haus und Heiztechnik entwickeln, der sich langfristig auszahlt. Der Sachverständige kann auch Hinweise zu möglichen Förderungen geben. So lassen sich beispielsweise die Bafa-Zuschüsse für eine neue Heizung mit Förderprogrammen der KfW für die energetische Sanierung der Gebäudehülle kombinieren. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Antragstellung für Zuschüsse und zinsvergünstigte Darlehen rechtzeitig vor Beginn der Modernisierung erfolgt. Bei der Planung sind auch Nebenkosten wie der Aufwand für die Entsorgung der alten Heiztechnik zu berücksichtigen, da nachträgliche Kostenerhöhungen nicht mehr geltend gemacht werden können. djd


Tauben ärgern Menschen manchmal. Spezielle Acrylplatten halten die Vögel davon ab, sich in Nischen, auf den Balkon oder das Fensterbrett zu setzen. Sie werden Birdslides genannt – also Vogelrutschen. Diese glatten Platten werden auf Kanten und Ebenen angebracht, auf denen die Vögel sitzen und brüten könnten. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten rät, bereits für den Nestbau abgelegte Zweige und Stöckchen zu entfernen, bevor man sie anbringt.

Auch optische und akustische Systeme seien wirksam. Das kann schon ein kleines Windrad am Fensterbrett sein, das mit seiner Bewegung und dem Geräusch die Vögel irritiert, so Vier Pfoten. Alternativen sind bunte Bänder, Alufolie und Mobiles aus alten CDs.

Oder man stellt eine Rabenfigur auf: Der Vogel ist ein natürlicher Feind der Tauben, daher wirken Attrappen gut. Da echte Raben sich bewegen, sollte man die Figur öfter umsetzen.

Von den meisten anderen Abwehrmechanismen, die sich im Handel finden, raten die Experten ab: Nagelbretter und Fangnetze etwa können Vögel lebensgefährlich verletzen oder sie bis zum Verhungern festhalten.

Der Kot von Tauben verunreinigt Häuser, außerdem kann er gesundheitsgefährdende Erreger enthalten. dpa
       

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