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Home Sonderthemen Wochenspiegel Alles wieder im Lack – mit Fachkräften, die ihr Handwerk verstehen
20:50 02.10.2019
Mit Hochglanzpolitur verleiht der Auszubildende Alexander Becker einem Fahrzeug nach einem Vandalismusschaden den letzten Schliff. Foto: Philipp Aissen

Ob Kratzer im Firmenwagen oder Beule in der Familienkutsche - Jens Gradtke und Nico Wieczorek nehmen sich der Sache an. Seit 2003 sorgen die beiden Fahrzeuglackierermeister nicht nur für glänzende Ergebnisse im Bereich Fahrzeuglackierung und Unfallreparatur. Sie verstehen sich auch auf den kompletten Neuaufbau von Old- und Youngtimern.  

In der Revalstraße arbeiten vor und hinter dem Empfangstresen Fachkräfte, die ihr Handwerk verstehen. Maria Nowak etwa hat nach ihrer Ausbildung zur Fahrzeuglackiererin auf die „andere Seite“ gewechselt. Dieses Know-how hilft ihr auch beim Umgang mit Versicherungen. „Die richtige Argumentation ist oft nicht ganz einfach. Kunden können bei uns im Schadensfall daher eine Abtretungserklärung unterschreiben. Dann regeln wir die oftmals lästigen Formalitäten. Mit dem Unfall hat man ja schließlich schon genug Ärger“, sagt Maria Nowak. 
     

Autohaus Reköndt Inh. Michael Petitjean E. K.

Auch in technischer Hinsicht kann sich die moderne Werkstatt sehen lassen. Eine „Revolution“ sei die mobile UV-Trocknung. „Das Gerät ist fast so hell wie Sonnenlicht. Dadurch können frisch lackierte Oberflächen bereits nach fünf Minuten wieder bearbeitet werden. Im Gegensatz zu konventionellen Füllern kommt das Verfahren ohne Lösungsmittel aus. So werden spätere Störungen in der Oberfläche ausgeschlossen“, erklärt

Eine deutliche Effizienzsteigerung bringe auch die neue, mobile Absauganlage mit sich.

Das größte Kapital des Lackierfachbetriebs ist aber zweifelsfrei das versierte Team aus Lackierern, Karosseriebauern und Bürokräften. Damit das so bleibt, setzen Jens Gradtke und Nico Wieczorek auf Qualität durch Ausbildung. PA

GRADTKE & WIECZOREK FAHRZEUGLACKIERUNG
Revalstraße 2, 23560 Lübeck
Telefon 0451 / 290 37 32
www.gw-unfall-lack.de
   

Gradtke & Wieczorek Fahrzeuglackierung GmbH

Neuwagen sind bereits in den vergangenen Jahren deutlich emissionsärmer geworden – egal ob sich unter der Motorhaube ein Benzinmotor oder ein Diesel befindet. Mit dem 1. September 2019 gelten neue Vorgaben für das Autofahren: Seit diesem Stichtag dürfen nur noch Neufahrzeuge zugelassen werden, wenn sie den Vorgaben der Abgasnorm Euro 6d-TEMP entsprechen. Das bedeutet nicht nur weniger Emissionen und somit bessere Luft, diesen Fahrzeugen drohen auch keine Fahrverbote für Innenstädte. Neu ist insbesondere das Prüfverfahren namens RDE (für „Real Driving Emissions“). Demnach müssen Neufahrzeuge die gesetzlichen Vorgaben zusätzlich zu den Fahrten auf dem Prüfstand nun auch bei Tests im realen Betrieb auf der Straße einhalten. Hersteller und Zulieferer wie Bosch haben dazu große Anstrengungen in der Motorenentwicklung und der Abgasreinigung unternommen. Mit Erfolg: Der ADAC und Autofachzeitschriften zeigen in ihren Tests, dass die neuen Autos die Grenzwerte unter allen Prüfbedingungen erfüllen und oftmals sogar unterbieten. Zudem funktioniert die Abgasreinigung effektiv auch bei Kälte, so die Tester weiter. „Sowohl Benziner als auch Diesel erreichen dadurch im realen Betrieb ein deutlich niedrigeres Emissionsniveau“, bestätigt Erik Pellmann, Leiter Antrieb und Abgas-Emission bei der Prüforganisation DEKRA. DJD
  

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