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Home Sonderthemen Gesamtausgabe AOK Nordwest: Die elektronische Patientenakte ist da
01:05 01.01.2021
Mit der elektronischen Patientenakte sollen Patienten, Kliniken, Arztpraxen und Apotheken vernetzt werden, um die gesundheitliche Versorgung zu verbessern. Foto: AOK/hfr

Die elektronische Patientenakte (ePA) für die AOK-Versicherten kommt – mit der „AOK Mein Leben“-App. Ab 1. Januar 2021 können alle gesetzlich Versicherten die neue elektronische Patientenakte ihrer Krankenkassen erhalten.

Die AOK NORDWEST ist für die ePA-Einführung bestens vorbereitet: Zum Start bietet die Gesundheitskasse ihren Versicherten die neue App „AOK Mein Leben“ zum Download an, mit der sie den Zugang zur elektronischen Patientenakte bekommen. Damit können Versicherte ihren ePA-Zugang über ein Smartphone oder Tablet selbstständig nutzen. „Die elektronische Patientenakte gilt als Herzstück bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Medikationspläne und Arztbriefe können dort ebenso einfließen wie Röntgenbilder, Laborbefunde oder Notfalldaten. So hat der Patient alle wichtigen Dokumente sofort im Zugriff und kann sie bei Bedarf seinen Ärzten, der Apotheke oder Klinik zur Verfügung stellen“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann.


"Die elektronische Patientenakte gilt als Herzstück bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens"

Tom Ackermann, Vorstandschef AOK NORDWEST


Doch bis es so weit kommt, sind noch einige Hürden zu nehmen. Zeitgleich zum Start der App „AOK Mein Leben“ beginnt eine Test- und Einführungsphase mit ausgewählten Arztpraxen. Ab dem zweiten Quartal sollen dann weitere Ärzte hinzukommen. Neben der flächendeckenden technischen Anbindung der Arztpraxen gilt es weitere Herausforderungen wie die Einbindung der ePA in die Verwaltungssysteme der Arztpraxen und Krankenhäuser zu meistern. „Mit jeder Arztpraxis, die dazukommt, und jedem Versicherten, der die ePA aktiv nutzt, wird die Sache spannender. Auch viele interessante Anwendungen werden erst im Laufe der Zeit starten. Das Ganze ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir sind bereit für diesen langen Lauf“, sagt Ackermann. Die ePA kann zum Start mit der App mit Dokumenten, Arztbriefen und Befunden befüllt werden. So stehen wichtige Informationen wie Diagnosen, Therapiemaßnahmen und Behandlungsberichte schnell zur Verfügung. „Die ePA bietet enorme Chancen: Behandlungsabläufe lassen sich besser koordinieren, der notwendige Informationsaustausch zwischen den Beteiligten wird einfacher und schneller“, sagt Ackermann. Ob die Versicherten ihre ePA nutzen, entscheiden sie selbst. „Für die Akzeptanz der ePA ist entscheidend, dass sie einfach zu bedienen ist und zugleich hohe Sicherheitsstandards erfüllt. Unsere App „AOK Mein Leben“ vereint beides“, sagt Ackermann.

Infos im Internet: www.aok.de/nw


AOK-Chef setzt erfolgreiche Arbeit fort

Tom Ackermann. Foto: hfr
Tom Ackermann. Foto: hfr


Einstimmig votierte der AOK-Verwaltungsrat in seiner jüngsten Sitzung dafür, den Vertrag mit AOK-Vorstandschef Tom Ackermann (49) vorzeitig für weitere sechs Jahre ab 1. Januar 2022 zu verlängern. „Mit Tom Ackermann an der Spitze hat die AOK NORDWEST erfolgreich ihre neue Organisationsstruktur umgesetzt und damit gleichzeitig den digitalen Wandel eingeleitet. Damit hat die AOK beste Voraussetzungen geschaffen, künftig noch flexibler zu sein, schneller auf neue Trends zu reagieren und ihren erfolgreichen Kurs mit mehr Wachstum und stabilen Finanzen kontinuierlich fortzusetzen. Wir freuen uns auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter.



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Der Startschuss für die ersten Corona-Impfungen in Schleswig-Holstein rückt näher. Viele Menschen wollen nun wissen: Kann und soll ich mich impfen lassen? Wie sicher ist der Impfstoff? Wie ist die geplante Reihenfolge der Impfungen? Welche Impfzentren gibt es?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es ab sofort bei der speziellen Corona-Impfhotline der AOK NORDWEST. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 1 265 265 informiert ein Expertenteam aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal die AOK-Versicherten rund um die Uhr zur Corona-Impfung. „Mit der Einrichtung unserer Corona-Impfhotline möchten wir auf den großen Informationsbedarf der Bevölkerung im Hinblick auf die geplanten Impfungen eingehen. Uns ist es gerade in dieser unsicheren Pandemie-Zeit ein wichtiges Anliegen, unsere Versicherten mit tagesaktuellen und verlässlichen medizinischen Informationen zu versorgen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

AOK-Corona-Hotline (kostenfrei): 0800 1 265 265 (tägl. 24 Stunden erreichbar).