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Home Sonderthemen Gesamtausgabe Krankenstand in Schleswig-Holstein im letzten Jahr leicht gesunken
15:46 08.06.2020
Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen Fehltage bei den AOK versicherten Arbeitnehmern im Land.

Der Krankenstand bei den rund 330 000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig- Holstein ist im Jahr 2019 von 5,6 Prozent auf 5,5 Prozent leicht gesunken. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht hervor. Dem Bericht zufolge verursachten allein Muskel- und Skeletterkrankungen 1,4 Millionen Fehltage. Mit 22,9 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen an erster Stelle. Es folgten psychische Erkrankungen (13,2 Prozent), Verletzungen (11,0 Prozent) und Atemwegserkrankungen (10,4 Prozent). 

Nach der AOK-Auswertung meldeten sich fast 50 Prozent der Beschäftigten einmal oder mehrfach krank. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige in Schleswig- Holstein durchschnittlich an 20 Tagen krankgeschrieben.

Hoher Krankenstand im Alter

Auffällig ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankenstand und Lebensalter: Liegt der Krankenstand bei Arbeitnehmern bis zum 35. Lebensjahr zwischen 3,4 und fast vier Prozent, steigt er mit zunehmenden Alter kontinuierlich auf 9,9 Prozent bei den Frauen und 10,6 Prozent bei den Männern in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen.

Große Unterschiede zwischen den Berufsgruppen

Die höchsten Fehlzeiten gab es 2019 in den Berufsgruppen Güter- und Warenumschlag (37,0 Tage), Reinigung (33,9 Tage), Kranführer, Aufzugsmaschinisten (30,9 Tage) und bei den Bus- und Straßenbahnfahrern (30,0). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen der Ärzte (6,5 Tage), in der Softwareentwicklung (5,4 Tage) sowie in der Hochschullehre und -forschung (4,7 Tage) festzustellen.
  

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