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Home Themenwelten Gesamtausgabe AOK zieht nach einem Jahr Pandemie Bilanz
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12:15 12.05.2021
Vor allem medizinischen Fachangestellte waren im bisherigen Pandemieverlauf in Schleswig-Holstein am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen. Foto: AOK/hfr

In Schleswig-Holstein wurden zwischen März 2020 und Februar 2021 insgesamt 5399 AOKversicherte Beschäftigte von einem Arzt im Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose krankgeschrieben. Das ergab eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST nach zwölf Monaten Corona-Pandemie.

Die AOK-Ergebnisse belegen außerdem, dass vor allem Medizinische Fachangestellte und Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen waren. „Die Ergebnisse bestätigen erneut unsere bisherigen Analysen. Danach waren vor allem Beschäftigte aus Berufen mit vielen Kontakten zu anderen Menschen im Pandemiejahr stärker von Covid-19 betroffen als andere Berufsgruppen“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK
NORDWEST.

Der wellenartige Verlauf der Prävalenz von Covid-19-Infektionen spiegelt sich auch in den krankheitsbedingten Fehlzeiten der AOK-versicherten Beschäftigten wider. Im April 2020 gab es einen ersten Höhepunkt der Krankschreibungen aufgrund einer Covid-19-Diagnose. Nach einem deutlichen Rückgang von Mai bis Juli stiegen die Zahlen in der zweiten Welle ab September 2020 wieder an und erreichten im Dezember ihren vorläufigen Höhepunkt, um im Januar 2021 erneut anzusteigen.
  

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