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Home Sonderthemen Ostholstein Besondere Pflege für den Rasen
12:00 13.03.2019
Viele Rasenflächen haben nach dem trockenen Sommer und dem anschließenden Winter gelitten.

Damit ein Gartentraum wahr wird, bedarf es mehr als ein paar Pflanzen und Steine“, erklärt Jan Eskildsen. „Dank unseres Fachwissens in allen klassischen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus verwirklichen wir seit vielen Jahren große und kleine Gartenträume.“ Gerne lassen sich Gartenfreunde daher von den Fachleuten beraten und nehmen vor allem auch deren Dienste gerne in Anspruch.


Wie in jedem Jahr bringt der Frühling besondere Ansprüche mit sich, wenn der Garten sozusagen wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Doch dieses Mal ist in vielen Gärten zusätzlich das Thema Rasen sehr wichtig, denn die Trockenheit des letzten Sommers hat den Rasenflächen sehr stark zugesetzt. „Nicht wenige Flächen sind im letzten Jahr vertrocknet“, blickt Jan Eskildsen zurück. Außerdem habe der Winter dem Rasen weiteren Stress bereitet. Nun sei es an der Zeit, sich um die Rasenflächen zu kümmern, um sie wieder in einen schönen Zustand zu versetzen. Dies gelte gleichermaßen für Gebrauchs- und Spielrasen, Landschaftsrasen, Schattenrasen oder auch Sportrasen.


Der Rasen weist große Lücken auf und muss bearbeitet werden.
Der Rasen weist große Lücken auf und muss bearbeitet werden.
Ohne Fleiß kein Preis: Jan Eskildsen glättet eine Rasenfläche, damit sie wieder in einen ansehnlichen Zustande gebracht werden kann.
Ohne Fleiß kein Preis: Jan Eskildsen glättet eine Rasenfläche, damit sie wieder in einen ansehnlichen Zustande gebracht werden kann.
Nach dem Aerivisieren wird feiner Sand auf dem Rasen eingebracht.
Nach dem Aerivisieren wird feiner Sand auf dem Rasen eingebracht.
Der Rasen sieht aus wie in seinen besten Tagen. Da freut sich der Gartenfreund – die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Fotos: Eskilden Gärten
Der Rasen sieht aus wie in seinen besten Tagen. Da freut sich der Gartenfreund – die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Fotos: Eskilden Gärten

Zunächst ist das Mähens des Rasens angebracht. Auch das Vertikutieren empfiehlt sich unter Umständen. Die Vertikutiermesser entfernen hauptsächlich vertrocknete und verfilzte Rasenreste. Da der Boden sich stark verdichtet hat, folgt das Aerifizieren, um eine Belüftung der Rasenfläche zu ermöglichen. Die dadurch entstandenen kleinen Löcher werden mit feinem Sand aufgefüllt. Danach kann die Rasenfläche gedüngt werden, anschließend kann der Gartenfreund die Regenerationssaat einbringen. Nicht zu vergessen: Die Fläche muss geglättet werden. Wichtig sind dauerhafte Temperaturen über zehn Grad, so dass sich als Zeitpunkt Ende April oder Anfang Mai empfehlen. Regelmäßiges Wässern vorausgesetzt, kann sich der Gartenfreund nach einigen Wochen wieder über einen gleichmäßig gewachsenen grünen Rasen freuen.

Ist die Rasenfläche nicht allzu groß, lässt sich die Arbeit mit kleineren Geräten selbst durchführen. „Bei großen Flächen braucht man natürlich geeignetes Gerät“, erklärt Jan Eskildsen. „Für einen Privatgarten mit einigen hundert Quadratmetern oder noch mehr braucht man dann doch professionelle Hilfe.“ Sein Betrieb habe daher für seinen Kleintraktor entsprechende Zusatzgeräte angeschafft, berichtet er. Bei einer Arbeitsbreite von 1,45 Meter seien auch große Flächen gut zu bearbeiten.

Abschließend noch ein Wort zum nahenden Frühlingsbeginn: Mit am schönsten kündigt sich der Frühling durch die Blüte der Zwiebelblumen an. Ein bisschen Fürsorge tut ihnen jetzt gut. Den kleinen Frühlingsboten wie Wildtulpen, Winterlingen oder Schneeglöckchen reicht es schon, wenn man die Flächen, auf denen sie stehen, einen Zentimeter hoch mit reifem Kompost überstreut. Anders die Starkzehrer: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen brauchen viel Nahrung. Deshalb düngt man sie Anfang März, wenn sie ihre Blätter aus dem Boden schieben, mit einem rasch wirkenden mineralischen Volldünger. bg

Eskildsen Gärten
Voßstraße 6a
23714 Malente
Tel. 04523/ 62 86
www.dergartenbauer.de

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