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Home Themenwelten Gesundheit & Pflege Wenn die Trauer nicht existiert: Bestatter Burkhard Wolter aus Mölln zur Trauerfeier mit Demenzkranken
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10:34 04.11.2021
Die Mutter stirbt, der Vater ist an Demenz erkrankt – die Trauerfeier und Beisetzung ist für Familien dann eine Herausforderung. Foto: Lightfield Studios Adobe Stock

Im Trauerfall sind die Hinterbliebenen oft überfordert mit den vielen Entscheidungen, die nun für die Gestaltung der Beerdigung und der Trauerfeier anstehen. Hinterbliebene mit Demenz stellen ihre Angehörigen fast immer vor große Herausforderungen: „Sagen wir es Papa, dass Mama gestorben ist? Nehmen wir ihn mit zur Trauerfeier?“ Aufgrund der gesundheitlichen Veränderung ist der Alltag für alle Beteiligten unter normalen Umständen oft schon eine Herausforderung, ein Todesfall führt dann fast immer zu komplizierten Umständen. 
  

Auch Bestattungsfachkräfte können dann an ihre Grenzen gelangen, obwohl sie neben Ärzten oder Pflegekräften oft Kontakt mit dementen Menschen haben. Menschen mit Demenz leben heute so lange wie möglich zu Hause im Kreise der Familie – und können alleine dastehen, wenn die direkte Bezugsperson stirbt. Dass demenzerkrankte Menschen oft länger leben als ihr Partner, kommt gar nicht so selten vor.

Um die Fragen der Angehörigen in dieser außergewöhnlichen und verletzlichen Situation beantworten zu können, bilden sich Bestatter zum „Demenzfreundlichen Bestatter“ fort. „Wir beziehen Menschen mit Demenz bei Abschied und Trauerfeier behutsam mit ein und ersparen dem Erkrankten und den Angehörigen unnötiges Leid“, sagt Burkhard Wolter.

Bestattungsinstitut Wolter
Inh. Burkhard Wolter e. K.
Großer Eschenhorst 14
23879 Mölln
Tel. 04542 / 8 41 0 41
www.bestattungsinstitut-wolter.de