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Home Sonderthemen Stormarn Beerdigungsinstitut Artur Ode Bad Schwartau: Eine Stütze in schweren Stunden
14:07 09.11.2020
Sarah Schaack (M.) unterstützt ihre Eltern Andreas und Bettina Schaack im Bestattungsinstitut Artur Ode. Foto: jhp

Als im vergangenen Mai das 50-jährige Bestehen des Beerdigungsinstituts Artur Ode anstand, hatte Inhaber Andreas Schaack wenig Anlass für so eine Feier. „In der Hochzeit des Corona-Virus waren selbst Trauerzeremonien ein sehr sensibles Thema. Es ist schwer, Trost zu spenden, wenn ein mitfühlender Händedruck nicht möglich ist. Das ist auch für uns belastend gewesen“, sagt Andreas Schaack.

Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG - Bestattungshaus Hopp

Trotzdem freute sich der Bestatter im Mai: Denn zum Monatsanfang ist Tochter Sarah Schaack ins Unternehmen eingestiegen. „Ich bin mit der Arbeit meines Vaters aufgewachsen“, sagt die 26-Jährige, die für die vierte Generation des Traditionsunternehmens steht. Als gelernte Kauffrau hatte sie immer wieder im familiären Büro ausgeholfen. Im Vorjahr tagte dann der Familienrat. „Wir haben über die Zukunft gesprochen: Wir brauchen mehr Unterstützung und langfristig einen Nachfolger“, sagt Andreas Schaack. „Ich habe mich zügig für den beruflichen Wechsel entschlossen“, ergänzt Sarah Schaack.

Neben Büroarbeit organisiert sie zunächst Trauergespräche, Absprachen mit Pastoren oder Gärtnern und begleitet die Trauerfeiern. „Wir können jederzeit individuelle Wünsche erfüllen“, sagt sie. Das Beerdigungsinstitut Ode kümmert sich um Erd-, Feuer-, See, oder Waldbestattungen, Trauerredner und vieles mehr. „Wir arbeiten mit Menschen und nehmen ihnen die Last in den schweren Stunden ab“, sagt Sarah Schaack. Immer stärker in den Fokus rückt die Vorsorge. So lässt sich der Ablauf der eigenen Bestattung festlegen. „Menschen wollen frühzeitig alles für den Ernstfall vorbereitet haben. Die Vorsorge wird kostenlos angeboten“, sagt Andreas Schaack.

Beerdigungsinstitut Artur Ode
Inh. A. Schaack
Nieland 12, 23611 Bad Schwartau
Tel. 0451/ 2 12 30


Immer mehr Angehörige können den Pflegeaufwand für ein Grab durch räumliche, zeitliche oder gesundheitliche Einschränkungen nicht leisten.

Bei den gärtnerbetreuten Grabfeldern – auch Memoriam-Gärten – und den Natur-Ruharealen erledigen die Friedhofsgärtner vor Ort alle anfallenden Arbeiten wie pflanzen, schneiden oder gießen. Mittlerweile gibt es auf vielen Friedhöfen bereits mehrere dieser Anlagen. Im Vorfeld wird für die jeweiligen Flächen ein Gesamtkonzept erstellt, dass sich harmonisch in den Friedhof einpasst. Neben größeren und kleineren Gehölzen spielen vor allem Stauden im Gestaltungsplan eine wichtige Rolle. Dazu modellieren die Friedhofsgärtner zuerst die vorhandenen Flächen bevor die Pflanzen verteilt werden. Modelle von Stelen oder Platten wirken zudem formbildend und bieten Platz für die Sterbedaten der hier Bestatteten. Infos gibt es im Internet unter www.grabpflege.de.

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