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Home Sonderthemen Gesamtausgabe Covid-19 und andere Viren halten uns in Atem
20:22 14.02.2020

Das Coronavirus Covid-19 versetzt derzeit Menschen weltweit in Angst und Schrecken. Mit Hochdruck wird an den Ursachen, den Übertragungswegen und einem Impfstoff gegen das gefährliche Virus, das erstmals in China ausbrach, geforscht. Doch Covid-19 ist nicht das einzig Virus, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu veranlasste, eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ auszurufen. Seit 2005 ruft die WHO eine internationale Notlage aus, wenn eine Seuche mehrere Länder bedroht und eine koordinierte internationale Antwort erforderlich ist.

EBOLA, 2019:
Die lebensgefährliche Krankheit ist in einer Grenzregion des Kongo auch nach über einem Jahr noch nicht gestoppt. Neuansteckungen können in der prekären Sicherheitslage nicht verhindert werden. Mehr als 2200 Menschen sind schon ums Leben gekommen.

ZIKA, 2016: Allein in Brasilien sollen sich damals mehr als eine Million Menschen infiziert haben. Eine Infektion mit dem vor mehr als 70 Jahren erstmals in Uganda entdeckten Virus kann bei Neugeborenen zu Schädelmissbildungen führen.

EBOLA, 2014:
Es war der bisher folgenschwerste bekannte Ausbruch von Ebola-Fieber in der Geschichte. In Westafrika erkrankten mehr als 28 000 Menschen, über 11 000 starben. Vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone waren betroffen.

POLIO, 2014:
Der Notfall wegen der Kinderlähmung dauert – anders als die anderen, die die WHO nach der Eindämmung aufhob – bis heute an. Eine Übertragung der Polio-Erreger gab es 2018 und 2019 nur in Afghanistan und Pakistan.

SCHWEINEGRIPPE, 2009: Der neuartige H1N1-Subtyp verursacht eine Grippe-Epidemie mit etlichen Todesfällen. Ihren Ursprung hat sie in Mexiko. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass damals in Deutschland rund 350 Menschen wegen der Pandemie sterben. Heute ist die Schweinegrippe Teil der saisonalen Grippe, für die es Impfungen gibt.

Dennoch fordert die Grippe, wie sie hier alljährlich ausbricht, in jedem Jahr zahlreiche Todesopfer. Schätzungen zufolge sind in der schweren Grippewelle 2017/2018 etwa 25 000 Menschen alleine in Deutschland an den Folgen der Erkrankung gestorben.

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