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Home Themenwelten Bauen & Wohnen Das Haus sturmfest machen
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08:15 11.08.2021
Heruntergefallene Dachpfannen sind die sichtbaren Zeichen eines Sturmschadens. Es droht eindringende Feuchtigkeit. Foto: djd/Paul Bauder

Wohngebäudeversicherungen haben 2019 in Deutschland laut Statista GmbH rund 5,8 Milliarden Euro ausgezahlt, um wetterbedingte Sachschäden zu regulieren. Der Klimawandel wird Starkregen, Hagel und Orkanböen noch zahlreicher machen. Neben einem guten Versicherungsschutz ist es Hauseigentümern daher zu empfehlen, vorbeugend in die Bausubstanz zu investieren. Ein Check der Dacheindeckung etwa einmal jährlich beugt Ungemach vor. Gute Dämmung erhöht zudem die Sturmsicherheit.

Nach mehreren Jahrzehnten Jahren der Nutzung empfiehlt sich eine Erneuerung. Erst recht, da Gebäude dieses Alters häufig noch nicht über eine energiesparende Dämmung verfügen. Wenn ohnehin eine Sanierung geplant ist, können sich Eigenheimbesitzer daher vorbeugend für eine sturmfeste Gestaltung vom Aufbau bis hin zur Dämmschicht entscheiden.

Beim Schutz vor Feuchtigkeit ist die sogenannte zweite wasserführende Ebene, die bei modernen Dämmsystemen integriert ist, besonders wichtig. Sie hält Feuchtigkeit ab. Zudem sollten Unterdeckbahn und Dämmelemente so robust sein, dass selbst kräftige Hagelkörner nicht zu Schäden führen können.

Ein wichtiger Aspekt bei nachträglicher Dämmung sind die Materialstärken. Kompakte Aufbauten sind statisch vorteilhaft und rauben weniger Platz im Dach. Die zweite wasserführende Ebene ist hier in die Dämmelemente integriert. Fachhandwerker empfehlen die Aufsparrendämmung: Die Dämmung erfolgt auf den Sparren, das Dach bekommt eine geschlossene Haube unter der Dacheindeckung. djd