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Home Sonderthemen Ostholstein Die grüne Achtsamkeit
11:30 22.06.2020
Wenn sie erblühen, sollte man sie in Ruhe lassen: Blumenwiesen sind empfindlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Wiese statt Rasen, Wildwuchs statt Einheitsgrün: Immer mehr Gärtner lassen ein wenig Wildnis auf ihr Grundstück. Doch die gedeiht nur, wenn sie unberührt bleibt. Blumenwiesen sollte man während der Blütezeit im Sommer nicht betreten. Die meisten Pflanzen sind trittempfindlich und erholen sich nach dem Abknicken nur schwer, wie der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) erläutert.

Im Garten bevorzugen immer mehr Hobbygärtner die Wildwiese – und zwar zum Naturschutz im Kleinen: So bietet ein kleines Stück Wildnis im Gartens Insekten Unterschlupf und Nahrung. Dort wachsen Wiesenpflanzen oder wilde Stauden, die man nicht wie üblichen Rasen regelmäßig, sondern erst am Anfang des Sommers mäht.

Doch auf Rasen muss man in einem Garten auch nicht verzichten, wenn man die Fläche durchaus noch betreten, darauf spielen und liegen mag: Man kann auch nur einzelne Bereiche des Gartens zur Wiese werden lassen, etwa Randstreifen oder Inseln in der Rasenfläche, erläutert der BGl. dpa

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