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05:20 20.12.2021
Eine Grabstelle ist auch ein Ort der Erinnerung. Foto: Dreadlock-AdobeStock

Was soll ich tun, wenn du einmal stirbst?“ Innerhalb der Familie stellt niemand diese Frage. Dabei ist es wichtig, das Thema einmal in den Grundfesten mit dem Partner, mit den Eltern, aber auch mit den Kindern zu besprechen. 
 

Oft ist man in wiederkehrenden Annahmen gefangen: Schon die Großeltern wollten ihren Kindern im Todesfall nie „zur Last fallen“ – und haben nie gefragt, ob sie es denn tun würden oder ob sie es dürfen. Vielleicht ist ja seitens der Kinder eine Grabpflege sogar erwünscht.

„Der Tod braucht kein Tabuthema sein. Man sollte einmal darüber reden: Was will ich“, sagt Stefanie Blöß, Albrecht Bestattungen aus Ratzeburg. Denn praktisch jede Frage zum Fall der Fälle kann vorbereitet werden: Ort und Art der Beisetzung, Ablauf der Trauerfeier, Grabgestaltung, wer kümmert sich später um die Grabpflege – das muss kein Mysterium sein. Mit einem Vorsorgevertrag, wenigstens aber mit einem grundsätzlichen Gespräch, werden Angehörige entlastet.

Ratsam ist ein Vorsorgevertrag bei einem Bestattungsunternehmen allemal. Denn der Bestatter ist dann über alle Wünsche informiert und kann später alles regeln. Ein guter Rat ist noch, seinen engeren Kreis darüber zu informieren. Erstens wissen die Angehörigen, an wen sie sich später wenden sollen und zweitens ist dieser Hinweis auch ein guter Einstieg, noch einmal über alles zu reden – es könnte ja sein, dass die Kinder oder Partner unangenehm überrascht werden.

Eine Beisetzung kostet Geld. Wer nicht vorgesorgt hat und wer niemanden hat, der sich darum kümmert, der wird behördlich bestattet – schlicht, lieblos, kostengünstig. Das muss nicht sein. „Es gibt Wege, das Geld gesichert anzusparen“, sagt Stefanie Blöß.

Albrecht GBR
Bestattungen
Gartenstraße 1
23909 Ratzeburg