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Home Sonderthemen Lauenburg Lübeck: Energieeffizient kühlen
06:01 21.08.2020
Unter der Decke oder hinter Wänden liegende Systeme regulieren das Raumklima. Foto: igr-raumklimasysteme.de

Im Sommer ist es bei 30 Grad und mehr auch in der Wohnung oft kaum auszuhalten. Klimageräte und -anlagen verbrauchen viel Energie und erzeugen unangenehme Zugluft. Die wirtschaftlichere und wohngesündere Alternative: mit Rohrleitungen von der Zimmerdecke aus kühlen.

Dafür werden Rohrleitungen in ein nur zwei Zentimeter hohes Stahl- oder Alu-Profilsystem integriert, das auch nachträglich an Zimmerdecken, Dachschrägen und Wänden angebracht wird. Im Winter sorgt es für heimelige Wärme, im Sommer in Verbindung mit einer reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpe für Kühle.

Anders als bei Bodenheizungen wird die ganze Fläche genutzt. Klimaprofilsysteme haben einen Wärmestrahlungsanteil von nahezu 100 Prozent. Da kaum Konvektion erzeugt wird, gibt es keine bedenklichen Staubverwirbelungen.

Die benötigten Vorlauftemperaturen beim Heizen sind im Vergleich zu Bodenheizungen zwischen 5K bis 10K niedriger, bei Heizkörpern dementsprechend mehr. Zum Kühlen genügen bereits 17 bis 18 Grad. „Unterm Strich sind Klimadecken um etwa 50 Prozent sparsamer als Klimaanlagen beziehungsweise Kühlaggregate, die Investitionskosten liegen mit rund 40 Prozent und die Wartungskosten sind ebenfalls geringer“, so Erwin Aurbacher von der Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme (IGR) e.V. Der COP-Wert (Coefficient of Performance), der die Effizienz von Wärmepumpen beschreibt, wird ebenfalls verbessert, da die Wärmepumpe keinen so hohen Temperaturhub (Differenz Quelltemperatur zu Systemtemperatur) leisten muss.

Weitere Informationen
unter www.igr-raumklimasysteme.de
   


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