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Home Sonderthemen Lauenburg Erfrischende Brise an heißen Tagen
11:30 14.06.2019
Ein Ventilator sorgt für an heißen Tagen eine kühle Brise – Verbraucher sollten die Leistung und den Geräuschpegel des Geräts beim Kauf im Blick haben. Foto: TÜV Süd/dpa-tmn

Ob ein Decken-, Stand-, Tisch- oder Turmventilator sinnvoll ist, hängt von der Raumgröße und dem gewünschten Einsatz ab, erklärt der Tüv Süd. Generell gilt: Ist der Ventilator mehrere Stunden im Einsatz, sollte man auf einen Geräuschpegel unter 45 dB achten.

Ein anderer wichtiger Wert ist der Grad der Luftumwälzung. Einfache Tischventilatoren liegen zum Beispiel bei rund 600 Kubikmeter pro Stunde, hochwertige Modelle schaffen bis zu 2000 Kubikmeter. Ein höherer Wert bedeutet aber auch einen höheren Stromverbrauch.

Der Standventilator ist die flexible Variante: Er sorgt mit Schwenkfunktion für eine gleichmäßige Luftverteilung im ganzen Raum. Wirkungsbereich und Höhe können meist selbst eingestellt werden. Dank hoher Rotationsgeschwindigkeit erzeugt er eine starke Zugluft – empfindliche Menschen kann das allerdings auch stören.  

Der kleine und kompakte Tischventilator ist ideal für den Schreib-, Küchen- oder Wohnzimmertisch. Er kühlt nur in unmittelbarer Nähe, kann dafür aber sehr nah aufgestellt werden, ein Gitter schützt den Rotor.

Schick und leise sind die teureren Ringventilatoren. Sie saugen die Luft durch einen Ring an und verteilen sie gleichmäßig im Raum. Weil Rotor und Gitter fehlen, sind sie besonders leicht zu reinigen. Eine Drehfunktion sollte sowohl bei Stand- als auch bei Tischgeräten abschaltbar sein.

Ohne Rotorblätter kommen auch Turmventilatoren aus, die sehr leise und damit gut für Schlafzimmer geeignet sind. Zeitschaltuhr und Fernbedienung sorgen bei vielen Geräten für Komfort. Ventilatoren ohne Rotor empfehlen sich vor allem in Haushalten mit Kindern oder Haustieren.

Der Einsatz von Deckenventilatoren ist platz- und energiesparend, zudem sind sie relativ leise. Die meisten Geräte sind auch im Winter nutzbar, indem sie die Heizungsluft energiesparend verteilen. Ist die Decke niedriger als 2,50 Meter, sollten aber flache Ventilatoren oder Modelle ohne Deckenstange montiert werden, rät der Tüv Süd. dpa


Mit gutem Gefühl in den Urlaub

Licht per Zeitschaltuhr- oder App-Steuerung täuscht die Anwesenheit der Bewohner vor. Foto:Chlorophylle - stock.adobe.com
Licht per Zeitschaltuhr- oder App-Steuerung täuscht die Anwesenheit der Bewohner vor. Foto:Chlorophylle - stock.adobe.com

Die Fenster schließen, den Müll leeren und dann alles gut verriegeln: Bevor es in den Urlaub geht, gibt es einiges daheim zu erledigen. Dabei spielt auch die Sicherheit eine Rolle. Um Einbrecher während der Abwesenheit abzuschrecken, können Urlauber vernetzte Smart-Home-Technik einsetzen – zum Beispiel eine Anwesenheitssimulation. Darauf macht der Tüv Rheinland aufmerksam.

Mit Hilfe vernetzter Leuchten, Rollladenmotoren oder Steckdosen lässt sich so Leben im Haus simulieren. Sind die Geräte über den Netzwerkrouter verbunden, können Nutzer Szenarien vorprogrammieren oder sie – per App – aus der Entfernung steuern. In unregelmäßigen Abständen gehen dann etwa Lichter, Radio und TV an, die elektrischen Rollläden werden rauf- und runtergefahren. Wer es nicht vernetzt mag, kann auch mit Zeitschaltsteckdosen und normalen Lampen mit Netzstecker arbeiten.

Damit die Nachbarn nicht aus Sorge über die unerwartete Aktivität die Polizei anrufen, informiert man sie besser über die Technik. Man sollte ihnen auch zeigen, wie sie die Technik im Notfall ausstellen können, raten die Experten. Etwa den Mähroboter oder die Bewässerungsanlage im Garten, wenn sich ein Gewitter mit viel Regen ankündigt. Zudem gibt es smarte Anlagen, die einen Einbruch melden können. Diese sind teils mit einer Kamera, mit einer Sirene und einem Sicherheitsdienst vernetzt. dpa

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