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Home Sonderthemen Nordwestmecklenburg Essensfallen –und wie man sie vermeidet
14:22 08.02.2019
Wer öfter mal die Bratwurst durch Salat ersetzt, ist auf dem besten Wege zum Wunschgewicht. FOTO: CHRISTIN KLOSE

Weniger Fett, weniger Zucker, weniger Fertiggerichte. Am Anfang klingt das noch nach einem guten Plan, in der Realität scheitern die meisten. Warum?

„Das Hauptproblem: Eine Ernährungsumstellung ist eine Verhaltensänderung. Und für die braucht der Mensch Hirn-Rechenleistung“, meint Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen. Die ist im Alltag aber oft verbraucht – durch Arbeit, Freizeitstress oder Familie. Wer seine Vorsätze einhalten möchte, muss Zeit einplanen.

„Ein bisschen gesünder essen“ ist ein zu diffuses Ziel. Wer Erfolg haben will, solle sich besser konkrete Ziele wie etwa eine Gewichtsabnahme setzen.

Mit guter Planung lassen sich Heißhungerattacken vermeiden. Wer erkennt, unter welchen Umständen er zu ungesunden Lebensmitteln greift, kann vorbeugen.

Verzicht ist oft Teil des Vorsatzes. Dabei ist das oft gar nicht nötig. Lieber einzelne Dickmacher durch Gesundes ersetzen.

Wer sich gesund ernähren möchte, muss „Nein“ zum Nachschlag sagen können, auch als Gast.

Wer sich gegen über Gleichgesinnten verpflichtet, hat bessere Chancen, seine Vorsätze einzuhalten.

Sich regelmäßig wiegen und Selbstkontrolle mit Hilfe eines Tagebuchs oder einer App helfen, den Überblick zu behalten und spornen an. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an.

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