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Home Sonderthemen Ostholstein Fahrspaß mit neuen Elektrorollern
08:23 02.09.2020
Frank Kania (r.) und Simon Sela laden ein zur Probefahrt mit den neuen Elektrorollern. Foto: Bernd Gerwanskii

Verwechslungen mag es nur im ersten Moment geben. Wenn Frank Kania von Elektrorollern spricht, meint er nicht die Winzlinge, auf denen der Fahrer stehend durch die Gegend rollt. Die Elektroroller der Firma Niu, die der Zweiradhändler im Programm hat, unterscheiden sich optisch kaum von den Benzin betriebenen Modellen.

„Wir haben die ersten Roller schon ausgeliefert und wir haben durch die Kunden positive Rückmeldungen erhalten“, sagt Frank Kania. Diese Reaktionen hatte der Zweiradhändler nicht nur erhofft, sondern auch erwartet. Hatte er doch lange nach dem passenden Hersteller gesucht und ihn mit Niu gefunden. „Die Jungs“, wie er den Hersteller nennt, hätten in ihrem Start-up-Unternehmen den Akku und die Modelle selbst entwickelt und verwenden Bosch-Motoren.

Für ihn selbst, sagt Frank Kania, seien diese Roller sein persönlicher Einstieg in die Elektromobilität. Sie sehen gut aus und bieten viel Komfort. Je nach Model und auch Fahrweise bieten die Elektroroller eine Reichweite von 40 bis 70 Kilometer. Der Akku kann unkompliziert herausgenommen und sogar in der Wohnung an einer normalen Steckdose geladen werden.

Bei den Herstellern Kawasaki und Kymco sei seine Firma ebenfalls gut aufgestellt, betont Frank Kania. Allerdings sei die Liefersituation ein wenig angestrengt. „Wer ein Zweirad kaufen möchte, sollte sich also rechtzeitig Gedanken machen, damit wir den Liefertermin einhalten können.“ Es gibt derzeit eine höhere Nachfrage nach Leichtkrafträdern bis 125 Kubikzentimeter. „Erfahrene Autofahrer haben eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, auch Motorräder der Klasse A1 mit dem Führerschein B196 zu fahren“, erläutert Frank Kania. Ohne Fahrerschulung gehe es zwar nicht, aber es seien keine theoretische und keine praktische Prüfung erforderlich. Dies erzeugt die verstärkte Nachfrage.

Eine rechtzeitige Kaufentscheidung solle auch der Autofahrer fällen, der vielleicht einen neuen Ford auf dem Wunschzettel hat. Als Einstieg in die Elektromobilität gibt es jetzt den Ford Focus als Mild-Hybrid. Der neue Kuga wird künftig auch als Plug-in-Hybrid auf dem Markt sein. „Man muss bedenken, dass durch die Corona-Maßnahmen die Produktionen bei allen Modellen eingeschränkt wurden“, erklärt Frank Kania. „Dementsprechend sind auch die Liefermöglichkeiten mitunter enger geworden.“ Als Ausgleich hat seine Firma vermehrt und gezielt junge Gebrauchte angekauft und nun vorrätig im Angebot. bg

Kania
Industriestraße 8, 23701 Eutin
Tel. 04521/ 70 99 70
www.kania-eutin.de

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