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Home Sonderthemen Stormarn Fenstertausch spart Geld
11:43 04.09.2020
Wer überlegt, sein Geld sinnvoll zu investieren, sollte sich über neue steuerliche Förderungen informieren und eine Fenstersanierung in Betracht ziehen. Foto: goodluz / Fotolia

Die Bundesregierung bietet im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 eine steuerliche Förderung für energetische Gebäudesanierung: 20 Prozent ihrer Sanierungskosten können Eigenheimbesitzer und Modernisierer von der Steuerschuld absetzen. Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sagt, worauf man achten muss.  

Der Höchstbetrag der Steuerermäßigung beträgt 40 000 Euro, maximal 20 Prozent der Sanierungskosten verteilt über drei Jahre können direkt von der Steuerschuld abgesetzt werden: Im ersten und zweiten Jahr sind es jeweils sieben Prozent und im dritten Jahr noch einmal sechs Prozent der Aufwendungen. Es sind also Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen im Umfang von bis zu 200 000 Euro förderungsfähig. 

Neben der Bedingung, dass das selbstgenutzte Ein- oder Zweifamilienhaus zu Beginn der Sanierungsmaßnahmen älter als zehn Jahre ist, müssen die Arbeiten durch ein Fachunternehmen mit anschließender Fachunternehmerbescheinigung ausgeführt werden. Eigenleistungen werden nicht berücksichtigt.

Wichtig sind auch die zu erfüllenden Anforderungen an neue Fenster: Sie müssen einen Wärmedämmwert, den U-Wert, von 0,95 W/ (m²K) einhalten. Die steuerliche Förderung gilt bis Ende 2029 und kann unbürokratisch über die Steuererklärung zusammen mit der Fachunternehmerbescheinigung geltend gemacht werden. Gefördert werden sowohl Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen wie Fenster mit Sonnenschutz und dessen Steuerung. VFF/FS
               

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