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Home Sonderthemen Ostholstein Gepflegte Gräber auf dem Friedhof
12:30 09.11.2020
Stauden auf Gräbern. Foto: GdF Bonn

Ein individuelles Einzeloder Doppelgrab bietet die Möglichkeit, dem Verstorbenen in besonderer Weise zu gedenken und das Grab mit den Lieblingsblumen zu bepflanzen. Doch immer mehr Angehörige können den Pflegeaufwand durch räumliche, zeitliche oder gesundheitliche Einschränkungen nicht leisten.

Wir sind Partner der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG

Bei den gärtnerbetreuten Grabfeldern – auch Memoriam-Gärten – und den Natur-Ruharealen erledigen die Friedhofsgärtner vor Ort alle anfallenden Arbeiten wie pflanzen, schneiden oder gießen. Mittlerweile gibt es auf vielen Friedhöfen bereits mehrere dieser Anlagen. Im Vorfeld wird für die jeweiligen Flächen ein Gesamtkonzept erstellt, dass sich harmonisch in den Friedhof einpasst. Neben größeren und kleineren Gehölzen spielen vor allem Stauden im Gestaltungsplan eine wichtige Rolle. Mit ihrer Vielfalt an Blatt- und Blütenformen sowie -größen können mit den mehrjährigen Pflanzen richtige Landschaften geschaffen werden. Dazu modellieren die Friedhofsgärtner zuerst die vorhandenen Flächen bevor die Pflanzen verteilt werden. Ein oder mehrere Modelle von Stelen oder Platten wirken zudem formbildend und bieten Platz für die Sterbedaten der hier Bestatteten. Denn eines soll die Anlage nicht sein - eine Fläche für anonyme Bestattungen.  

RuheForste in Schleswig-Holstein

Informationen zu den Dienstleistungsangeboten der Friedhofsgärtner finden Interessierte im Internet auf www.grabpflege.de.

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