Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck

Home Sonderthemen Gesamtausgabe Gesunde Zähne lächeln gern und beißen kraftvoll zu
15:50 13.03.2020
Strahlend weiße und gesunde Zähne: Neben dem täglichen Zähneputzen und den regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt empfehlen viele Mediziner auch eine Professionelle Zahnreinigung. Diese zahlt die AOK zweimal pro Kalenderjahr jeweils bis zu 50 Euro für ihre Versicherten. Foto: AOK/hfr

Wer Wert auf gesunde Zähne legt, sollte auf eine sorgfältige Pflege achten. Dazu gehören neben dem täglichen Zähneputzen regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt. „Viele Mediziner empfehlen ihren Patienten außerdem eine professionelle Zahnreinigung (PZR), die eine sorgfältige Mundhygiene sinnvoll ergänzen kann“, sagt AOK-Sprecher Jens Kuschel. 

Bei der PZR entfernen der Zahnarzt oder eine ausgebildete Prophylaxefachkraft neben dem Zahnstein auch noch Zahnbeläge. Danach werden die gereinigten Flächen poliert und mit Fluorid gehärtet. Die Kosten für die professionelle Zahnreinigung richten sich nach dem Zustand des Gebisses und werden vom Zahnarzt individuell nach Aufwand und der Dauer der Behandlung berechnet.

AOK-Mehrleistungen Die professionelle Zahnreinigung sorgt nicht nur für ein schönes Lächeln, sondern beugt beispielsweise auch Zahnfleischentzündungen vor. Mit dem Gesundheitsbudget der AOK NORDWEST können AOK-Versicherte exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen und entscheiden selbst über die Verwendung des persönlichen Gesundheitsbudgets. Bezahlt werden innerhalb des Gesundheitsbudgets jeweils bis zu 80 Prozent der Kosten bis maximal 500 Euro im Jahr. Bei der professionellen Zahnreinigung zahlt die AOK für jeden Versicherten zweimal im Kalenderjahr jeweils bis zu 50 Euro.


"Wir zahlen für unsere Versicherten zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung von jeweils bis zu 50 Euro."

Jens Kuschel
AOK-Sprecher


Festzuschuss für Zahnersatz Wer hingegen Zahnersatz benötigt, wendet sich zuerst an seinen behandelnden Zahnarzt. Dieser erstellt nach eingehender Untersuchung einen Heil- und Kostenplan, den der Versicherte bei seiner Gesetzlichen Krankenkasse einreicht. Dort wird der Plan geprüft und danach der Versicherte darüber informiert, wie hoch der Festzuschuss ist. Anschließend kann die Behandlung beginnen.

Bonusheft ist bares Geld wert
Wie hoch der Festzuschuss der Krankenkasse ist, hängt von den regelmäßigen Zahnkontrollen ab. Das bedeutet: Erwachsene müssen mindestens einen Zahnarztbesuch im Jahr in ihrem Bonusheft nachweisen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind zwei Kontrollen pro Jahr nötig. Wurde vor Beginn einer Zahnersatzversorgung seit fünf Jahren lückenlos die Vorsorge im Bonusheft dokumentiert, erhöht sich der Festzuschuss der Krankenkasse um 20 Prozent. Wer sogar zehn Jahre vor Behandlungsbeginn regelmäßig beim Zahnarzt war, erhält 30 Prozent mehr.

Vorsorge wird belohnt
„Vorsorge wird also belohnt: Wer regelmäßig zum Zahnarzt geht und ein Bonusheft führt, kann durch den höheren Zuschuss von seiner Krankenkasse Geld sparen“, rät Kuschel. Denn bei Kronen, Brücken und Prothesen können schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Der Zahnarzt rechnet nach der Behandlung den Festzuschuss über die Kassenzahnärztliche Vereinigung mit der zuständigen Krankenversicherung ab. Direkt vom Zahnarzt erhält der Versicherte eine Rechnung über seinen Eigenanteil, also die über den Festzuschuss hinausgehenden Kosten.

Weitere Infos zum
AOK-Gesundheitsbudget: online unter http://aok.de/nw/ganzeinfach Kostenfreies Servicetelefon 24 Stunden am Tag: 0800 265 5000.


Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) setzt seine Vortragsreihen im UKSH Gesundheitsforum in den CITTIPARKS in Kiel und Lübeck ab sofort aus. Mit dieser Entscheidung sollen die Bemühungen der Landesregierung und der Gesundheitsämter unterstützt werden, die Infektionsketten zur Weiterverbreitung des Coronavirus zu unterbrechen, teilte das UKSH mit.


Am Montag, 23. März wird im Praxis- und Seminarhaus Traute Steen von 19 bis 20.30 Uhr eine intensive Atemzeit angeboten. Aufrecht sitzend auf einem Stuhl, Hocker oder Meditationskissen werden die Teilnehmer zu einer meditativen Tiefenatmung geführt.

Info und Anmeldung
Praxis- und Seminarhaus Traute Steen
Mönkhofer Weg 128
23562 Lübeck
Tel: 0451/5 77 88
www.traute-steen.de


Am Wochenende, 4. und 5. April jeweils von 9 bis 16 Uhr findet der Workshop „Resilienztraining für mentale Widerstandsfähigkeit“statt. Thematisiert werden etwa Grundhaltungen, Optimismus, Lösungsorientierung und Akzeptanz. Weiterhin wird geübt, wie das Erlernte in den Alltag übernommen werden kann.

Info und Anmeldung (bis zum 24.3. erbeten):
Tel. 0172/ 993 36 40 oder www.afgm.de

  

Datenschutz