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Home Themenwelten Geschäftswelt Lübecker Gewerbegebiet Roggenhorst: Beste Anbindung im Südwesten der Stadt
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15:03 10.09.2021
Das Gewerbegebiet Roggenhorst aus der Vogelperspektive: Wegen der optimalen Verkehrsanbindung ist der Standort besonders attraktiv. Nicht umsonst sind keine Flächen mehr verfügbar. Foto: Wirtschaftsförderung Lübeck /Fototofrizz/B.Kuhn

Seit 875 Jahren ist die Hansestadt Lübeck im Geschäft. Schon seit Jahrhunderten bestimmen hier Handel, Produktion und Innovation das Geschehen. Geprägt ist Lübeck von seiner breit gefächerten Wirtschaftsstruktur und dem hohen Beschäftigungsgrad. Seit 2007 ist die Zahl der Beschäftigten nach Angaben der Wirtschaftsförderung Lübeck um rund 20 Prozent auf über 100 000 gestiegen.

Die dynamischsten Entwicklungen am Standort haben in den vergangenen Jahren demnach die zukunftsweisenden Branchen Bildung und Digitalwirtschaft genommen. Sie haben den größten prozentualen Zuwachs an Unternehmen und Beschäftigten zu verzeichnen.

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Landauf, landab werden die Flächen knapp

Die Wirtschaft brummt – selbst durch die Pandemie hindurch. Und das hat deutliche Auswirkungen auf die Gewerbeflächen. Die Hansestadt erlebt seit Jahren eine starke Nachfrage nach entsprechend nutzbaren Grundstücken. Es gab Zeiten, da klagten Lübecks Wirtschaftsförderer über die Konkurrenz im Osten. Nun werden landauf, landab die Gewerbeflächen knapp. Das sei auch die Folge einer politischen Entscheidung, bei der Ausweisung von neuen Gewerbegrundstücken schonend mit dem Flächenverbrauch umzugehen, sagen Beobachter.

Logistik und Großhandel, Dienstleister und Baugewerbe

Einen großen Anteil an dieser guten Entwicklung haben die Gewerbegebiete. Von Roggenhorst beträgt die Distanz auf die Autobahn 1 Richtung Hamburg/Puttgarden nur einen Kilometer – ins Stadtzentrum von Lübeck sind es neun Kilometer. Nicht zuletzt ist deshalb die Logistikbranche einer der Schwerpunkte des Gebietes. Das Gewerbegebiet teilt sich in die Untergebiete Roggenhorst-Nord, Roggenhorst-Süd und Rapsacker auf. Die Grundstücke sind etwa zwischen 1500 und 25000 Quadratmeter groß. Das gesamte Terrain umfasst 147 Hektar. Das Gewerbegebiet Roggenhorst ist damit das größte der Hansestadt Lübeck.

Geeignet ist das Gewerbegebiet neben der Logistik besonders für den Großhandel, die verarbeitende Industrie, Serviceanbieter, Kfz und das Baugewerbe. Ansässig sind in Roggenhorst unter anderem Klatt Holzhandel, Benthack Baustoffe, Bäckerei Junge, Harry Brot, Scania Lübeck, Harley Davidson, Dekra und Mest-Marzipan.

Zu dem Gewerbegebiet gehören die Straßen Kieler Straße, Taschenmacherstraße, Hutmacherring, Zinngießerstraße, Roggenhorster Straße, Krämerwende, Kürscherwende, Reepschlägerstraße, Gürtlerweg, Steinmetzstraße, Sprenglerstraße, Drechslerstraße, Stellmacherstraße, Steinbrückerstraße, Bernsteindreherweg, Steinrader Damm, Rapsacker, Hahnenkamp, Lübschenfeld.

Zu hundert Prozent ausgebucht

Den Bodenrichtwert beziffert der Immobilienmakler Makler Möllerherm auf seiner Homepage für 2018 auf 45 bis 50 Euro pro Quadratmeter, die Gebäude haben je nach B-Plan zwei bis drei Vollgeschosse.

Wie beliebt Roggenhorst ist, zeigt sich daran, dass das Gewerbegebiet schon lange zu 100 Prozent ausgebucht ist. Alle Grundstücke sind in privatem oder gewerblichem Eigentum, es gibt keine Flächen für Neuansiedlungen mehr. Auch wer in dem Gewerbegebiet erweitern will, kann nur hoffen, dass sein Nachbar irgendwann wegzieht – und dessen Grundstücke erwerben. os 

Roggenhorst – Zahlen Daten Fakten

Das mit 147 Hektar größte Gewerbe- und Industriegebiet Lübecks liegt direkt an der Autobahn A1 Richtung Hamburg und Puttgarden. Das Gebiet ist voll erschlossen und nur wenige Kilometer vom Stadtkern der Hansestadt entfernt.

Derzeit gibt es keine verfügbaren Gewerbeflächen mehr, die sich im Eigentum der Hansestadt Lübeck befinden. Weitere Info gibt es unter https://luebeck.org/roggenhorst

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