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11:00 11.11.2021
Hilfe gesucht: Es gibt Kriterien, die eine gute Umzugsfirma erfüllt. Foto: Christin Klose/dpa

Qualitätssiegel für Lebensmittel, Kosmetika oder Elektrogeräte sind üblich. Auch Umzugsfirmen lassen sich von offiziellen Expertenstellen die Qualität ihrer Arbeit bestätigen. 
   

1. Die Siegel

Ein anerkanntes Siegel für Umzugsunternehmen ist das Zeichen des Bundesverbands Möbelspedition und Logistik (AMÖ). Zu den Zertifikationsvorgaben gehören eine gründliche und umfassend Beratung der Auftraggeber. Das daraufhin erstellte Angebot soll nachvollziehbar sein, die spätere Rechnung transparent. Während des Umzugs ist geschultes Personal im Einsatz, das sichere Geräte verwendet und umweltverträgliche Verpackungsmaterialien nutzt. Im Streitfall gibt es eine AMÖ-Schlichtungsstelle.

Alternativ können sich Firmen eine Zertifizierung nach DIN ISO 9001 von verschiedenen Prüforganisationen geben lassen. Dort wird Wert auf Kundennähe, Service und Preistreue gelegt.

Wer das Prüfsiegel der BG Verkehr trägt, hält betriebsintern Arbeits- und Gesundheitsschutz ein und sorgt für regelmäßige qualifizierende Maßnahmen der Mitarbeiter. Arbeitsmittel sind geprüft, selbst Bagatell- und „Beinahe“-Unfälle werden dokumentiert und ausgewertet.

2. Persönliche Beratung

Um einen Kostenvoranschlag erstellen zu können, müssen sich die Umzugsfirmen ein Bild vor Ort verschaffen – auch das ist ein Angebot, dass gute Firmen bieten. „Wichtig ist darauf zu achten, dass der Firmenvertreter Raum für Raum durchgeht und alles schriftlich festhält“,sagt Carolin Semmler von der Verbraucherzentrale NRW.

3. Detailliertes Angebot

Es empfiehlt sich immer, mehrere Angebote einzuholen und die Konditionen miteinander zu vergleichen. Im schriftlichen Kostenvoranschlag sollte man sämtliche vereinbarten Leistungen wiederfinden. Vergleichen muss man hier oft die kleinsten Details, denn Firmen haben unterschiedliche Abrechnungsverfahren. Die einen kalkulieren nach Aufwand und Stunden, andere bieten einen Festpreis für den gesamten Umzug an. Aus Sicht von Verbraucherschützerin Semmler ist ein Festpreis empfehlenswert: „So sind Verbraucher vor Überraschungen sicher.“

Im Kostenvoranschlag sollte die Mehrwertsteuer ausgewiesen sein. Allein auf den Gesamtpreis sollte man sich am Ende aber laut den Experten nicht verlassen. Gut und zugleich super-günstig seien nicht immer miteinander in Einklang zu bringen. dpa 
  

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