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Home Sonderthemen Lauenburg Gutes Klima im Keller
15:18 23.08.2019
Eine unzureichende Dämmung kann für Eigentümer sehr unangenehme Folgen haben. Über sogenannte „Wärmebrücken“ entweicht während der Heizperiode permanent Wärme nach außen. Foto: Cornelis Gollhardt

An heißen Sommertagen sehen viele Hausbesitzer die Chance, ihre Kellerräume mal „richtig“ durchzulüften. Kellerfenster und -türen halten sie deshalb tagsüber offen und meinen, damit Feuchtigkeit und muffigen Geruch zu vertreiben. Doch Experten halten das für grundverkehrt.

Wer kennt es nicht, man nimmt im Sommer eine Mineralwasserflasche aus dem Kühlschrank und stellt sie auf den Tisch. Kaum ist die Flasche an der warmen Raumluft, beschlägt sie mit Tauwasser. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Kühlt die warme Zimmerluft an der kalten Flasche ab, wird Feuchtigkeit frei. Sind kühle Kellerwänden mit feuchtwarmer Sommerluft konfrontiert, werden sie durch das Kondenswasser schlagartig nass als würden sie „schwitzen“. Es droht Schimmelbefall – langfristig auch an Gegenständen im Keller.

Altbaukeller, die nur über luftdurchlässige Gitterroste an den Fensteröffnungen verfügen, sollte man bei einer Sanierung mit luftdichten Fenstern sicher, damit die Sommerluft nicht permanent eindringt. Ein Neubau hat im Keller Thermofenster, aber es wird oft Wäsche gewaschen und getrocknet, anschließend jedoch nicht richtig gelüftet. Damit erhöht sich auch dort die relative Luftfeuchte.

In einem gut isolierten Keller mit trockenen Außenwänden lässt sich Sommerkondensation durch richtiges Lüften komplett vermeiden. Dabei sollten die Bewohner ein paar einfache Regeln beachten:
● An besonders heißen Sommertagen tagsüber gar nicht lüften, sondern gezielt morgens und abends.
● An kühleren Sommertagen den Keller im Idealfall mehrmals am Tag für etwa 15 Minuten durchlüften.
● Besonders wenn im Keller Wäsche gewaschen, getrocknet oder gebügelt wird, sollte man wie oben beschrieben regelmäßig durchlüften.
● Möbel, besonders große Schränke, dürfen nicht direkt an die Außenwand des Kellers stehen, damit die Raumluft ausreichend zirkulieren kann.
● Selten benutzte Kellerräume dürfen auch im Winter nie ganz auskühlen, sondern müssen immer leicht temperiert und täglich kurz gelüftet werden.

Als weitere Präventionsmaßnahme gegen „schwitzende“ Kellerwände und Schimmelpilzbefall empfiehlt Gerhard Lüth, der mit seinem Fachbetrieb auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und Schimmelpilzschäden spezialisiert ist, diese mit Innendämmplatten aus Kalziumsilikat wie etwa den Isotec-Klimaplatten auszustatten. Sie sind mineralisch, „kapillaraktiv“ und „diffusionsoffen“. Kalziumsilikat-Platten sind in der Lage, pro Quadratmeter literweise Feuchtigkeit aufzunehmen – und nach Absinken der Raumluftfeuchte auch wieder Feuchtigkeit abzugeben. So entsteht ein permanent ausgewogenes Raumklima.

ABDICHTUNGSTECHNIK LÜTH GMBH & CO. KG
Zur Freiweide 2
23898 Kühsen
Tel. 04543 / 89 12 13
www.isotec-hl.de


Aufgepasst beim Rückbau und der Entsorgung von Gefahrstoffen. Foto: Suhn
Aufgepasst beim Rückbau und der Entsorgung von Gefahrstoffen. Foto: Suhn

Der Traum vom Eigenheim für die Familie ist endlich wahr geworden. Hausbau oder Renovierung von Altimmobilien können aber zur Belastungsprobe werden, wenn der richtige Partner fehlt. Jens Göhner, Geschäftsführer der Willi Damm GmbH aus Grambek, gibt fünf Tipps:

1. Informieren

Man sollte sich zur gesetzeskonformen Entsorgung beraten lassen und mehrere Angebote einholen. Mit Einführung der neuen Gewerbeabfallverordnung kann es sonst schnell teuer werden.

2. Trennung spart Geld

Abfall wie Holz, Beton, Gipsabfälle und Folien trennt man vor Ort. Entsorger bieten dafür verschiedene Containergrößen und Abfallsäcke an. Anlieferung und Abholung der Container sind kaum noch ein Problem auch in kleinen Gärten.

3. Profis schaffen Platz

Wenn man weder selber Hand anlegen noch verschiedene Handwerker koordinieren möchte, beauftragt man Profis. Diese übernehmen den kompletten Hausabbruch oder einen Teilrückbau wie etwa die Entkernung des Badezimmers. Meist wird auch die fachgerechte Entsorgung angeboten.

4. Hände weg von Gefahrstoffen

Gerade in Altimmobilien finden sich häufig noch Asbest, Glaswolle und Nachtspeicheröfen. Das Entfernen und die Entsorgung können gesundheitsschädlich sein, wenn dies nicht fachgerecht vorgenommen wird.

5. An die Außenanlagen denken

Wenn die Bauarbeiten am Haus abgeschlossen sind, stehen häufig der Wegebau und die Gartenneuanlage an. Fachfirmen liefern erstklassigen Mutterboden und Kompost für die Beete oder hochwertiges Recyclingmineralgemisch aus Beton oder Ziegel sowie Kiesel für die Wegeanlage.

Die Baustoffe kauft man im Baumarkt oder beim Baustoffhändler. Alternativ bestellt man sie online unter www.dammcontainer.de. Das Material wird bequem zum Wunschtermin geliefert.

WILLI DAMM GMBH & CO. KG
Vor dem Bockholt
23883 Grambek
Tel. 04542/ 80 08-88

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