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Home Themenwelten Gesundheit & Pflege Hausnotrufsystem: „Das gibt mir einfach ein sicheres Gefühl“
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10:11 04.11.2021
Seit 2019 vertraut Helga Figur auf den Hausnotruf des ASB. Benutzen musste sie ihn zum Glück noch nicht. Foto: P. Aissen

Lübeck. So lange wie möglich in der Geborgenheit der eigenen vier Wände leben – das wünscht sich auch Helga Figur. Sie tauschte nach dem Tod ihres Mannes das große Haus gegen eine kleinere Wohnung. Um sich im Notfall bemerkbar machen zu können, vertraut sie auf den Hausnotruf des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Wer stürzt oder aus anderen dringenden Gründen wie Feuer oder Einbruch Hilfe benötigt, löst Alarm über den Funkhandsender aus, wodurch automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt wird. Je nach vorliegender Situation werden Angehörige, der Rettungsdienst oder die Mitarbeiter des ASB verständigt, um die erforderliche Hilfe einzuleiten. 
      

ASB Arbeiter-Samariter-Bund

Frau Figur, warum haben Sie sich für den Hausnotruf des ASB entschieden?

Ich lebe seit 2007 alleine. Nach zwei Schlaganfällen ist mein Gleichgewichtssinn nicht mehr der beste. Außerdem habe ich auch eine neue Hüfte. Als ich dann vor zwei Jahren außerdem die Diagnose Parkinson erhielt, war es Zeit für den Hausnotruf vom ASB. Das gibt mir einfach ein sicheres Gefühl. Es kann ja immer mal was sein.

War es Ihre Idee, oder haben Ihnen Angehörige zu dem Hausnotruf geraten?

Meine Tochter wohnt nur 500 Meter weiter. Sie sagte zunächst: ‚Das brauchst du doch nicht.‘ Aber inzwischen ist es für die ganze Familie aber auch meine Nachbarn beruhigend. Wichtig war mir auch die persönliche Betreuung. Man will ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Bei Frau Kopplin und den anderen Mitarbeitern vom ASB habe ich mich immer gut beraten gefühlt.

Mussten Sie den Hausnotruf Arbeiter-Samariter-Bundes schon einmal benutzen?

Gott sei Dank nicht, aber zwei Freundinnen, denen ich den Hausnotruf vermittelt habe. Die eine von ihnen war in ihrer Wohnung gestützt und konnte nicht mehr aufstehen. Also hat sie den Knopf gedrückt und das Problem geschildert. Da kam sofort jemand. Meine andere Freundin hatte einen so hohen Blutdruck, dass sie gar nicht mehr wusste, wer sie ist. Den Knopf konnte sie aber zum Glück noch drücken. Der Arbeiter-Samariter-Bund hat daraufhin den Rettungsdienst benachrichtigt. Deshalb bin ich mir sicher, dass der ASB auch mir im Notfall helfen wird. pa

Arbeiter-Samariter-Bund
Hoeschstraße 1
23560 Lübeck
Tel. 0451 / 290 84 86
hausnotruf@asb-luebeck.de