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Home Sonderthemen Nordwestmecklenburg Hören kann verlernt werden
13:19 08.02.2019
Das Team von Schmelzer Hörsysteme in Travemünde unter der Geschäftsführung von Christoph Schmelzer (links), der sich daneben als Geschäftsfüher auch um den Schlutuper Standort kümmert.

Je älter der Mensch wird, desto mehr lassen seine Sinnesorgane in ihrer Leistung nach. Dazu gehört auch das Hören. Doch der Hörverlust kommt meist schleichend über viele Jahre. Wir selber merken oft gar nicht, dass sich etwas verändert. Die anderen „nuscheln“ vermeintlich, reden also undeutlich. So richtig bewusst wird es den meisten Betroffenen erst, wenn sie in der Gesellschaft zu oft nachfragen müssen, weil die Hintergrundgeräusche zu laut sind.

sanguinum

Viele Betroffene scheuen aber den Gang zum Ohrenarzt oder Akustiker und warten lieber ab, bis es gar nicht mehr ohne Hörgerät geht. Doch genau hier liegt das Problem. Das Hören ist viel komplexer als die meisten Menschen denken. Mit einfach mehr Lautstärke ist es leider nicht getan. Kommen die Betroffenen zu spät zum Hörgeräteakustiker, dann kann nur noch das an Hörfähigkeit wieder möglich gemacht werden, was der Körper hergibt.

Die Hörfähigkeit besteht – vereinfacht gesagt – aus drei entscheidenden Elementen: dem Hörorgan, das die akustischen Reize aufnimmt, den Hörnerven, die die Reize an das Gehirn weiterleiten, und dem Gehirn, welches die Signale verarbeitet und uns das Gehörte bewusst werden lässt.

Das Team von Schmelzer Hörsysteme in Stockelsdorf: Hörakustikermeisterin und Betriebsleiterin Maria Paulsberg, Bettina Brix, Auszubildende Pia Ruthenberg und Hörakustikerin Uta Hilscher (v.l.). FOTO: ANJA HÖTZSCH
Das Team von Schmelzer Hörsysteme in Stockelsdorf: Hörakustikermeisterin und Betriebsleiterin Maria Paulsberg, Bettina Brix, Auszubildende Pia Ruthenberg und Hörakustikerin Uta Hilscher (v.l.). FOTO: ANJA HÖTZSCH

Die typische Altersschwerhörigkeit entsteht durch das altersbedingte Absterben der Haarsinneszellen im Hörorgan. Fast immer beginnt die Schwerhörigkeit bei den hohen Tönen, also bei hellen, schrillen, piepsigen. Die hohen Töne sind besonders wichtig für das Sprachverstehen, also für die Deutlichkeit. Die tiefen Töne werden gleichzeitig meist noch besser gehört und geben den Betroffenen das Gefühl, sie hören ja noch alles. Christoph Schmelzer, Inhaber von Schmelzer Hörsysteme, rät deshalb, schon bei ersten Anzeichen eines verminderten Hörvermögens zu einer ärztlichen Untersuchung und einer fachkundigen Beratung.

Schmelzer Hörsysteme in Stockelsdorf GmbH

Das Unternehmen

Es ist noch gar nicht lange her, da wagte Felix Schmelzer 2010 mit nur 27 Jahren und zwei getreuen Mitarbeitern, den Schritt in die Selbstständigkeit. Und heute, nur neun Jahre später, zählt die Firma Schmelzer Hörsysteme im Großraum Lübeck zu den größten ihrer Zunft. Mittlerweile beschäftigt die Firma 25 Mitarbeiter an sieben Standorten in und um die Hansestadt, sowie im Kreis Stormarn. Seit 2015 ist nunmehr auch Christoph Schmelzer mit im Unternehmen und kümmert sich als Geschäftsführer um die beiden neuesten Standorte Travemünde und Schlutup.

Schmelzer Hörsysteme
Ahrensböker Straße 34-36
23617 Stockelsdorf
Telefon 0451/88 05 15 95

Kurgartenstraße 118
23570 Travemünde
Telefon 04502/8 86 99 00

Mecklenburger Straße 67
23568 Lübeck
Telefon 0451/45 05 63 20

www.schmelzer-hoersysteme.de

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