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Home Sonderthemen Gesamtausgabe Hospiz- und Palliativwoche startet in St. Marien
08:45 10.10.2019
In Lübeck startet die 6. Hospiz- und Palliativwoche. In St. Marien findet am Sonnabend zum Auftakt ein Gottesdienst statt. Foto: hfr
Hospiz- und Palliativwoche
Lübecker Hospizbewegung e. V.
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Mit einem Gottesdienst in St. Marien wird am Sonnabend, 12. Oktober, um 16 Uhr die 6. Lübecker Hospiz- und
Palliativwoche eröffnet. Der Auftakt fällt gleichzeitig auf den Welthospiztag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Buntes Ehrenamt Hospiz“ steht.

Pastor Frank Gottschalk, Hospizseelsorger im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, gestaltet gemeinsam mit Pastor Christian Asmussen von St. Marien sowie Haupt- und Ehrenamtlichen der Lübecker Hospiz- und Palliativeinrichtungen den Gottesdienst. Er richtet sich an alle Interessierten, unabhängig vom Glauben.

Bereits zuvor wird in der Sandstraße das Kunstprojekt „Before I Die“ eröffnet, ein interaktives öffentliches Kunstprojekt, das Menschen einlädt, ihre persönlichen Hoffnungen in einem öffentlichen Raum miteinander zu teilen.

Für die 6. Hospiz- und Palliativwoche hat das Palliativnetz Travebogen ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Der Hintergrund: Krankheit und Tod sollen als Teile des Lebens enttabuisiert werden. Insgesamt 26 Veranstaltungen in Lübeck und Bad Oldesloe werden in den 14 Tagen angeboten. Die Schirmherrschaft für die Aktionswoche hat der Lübecker Unternehmer Jochen Brüggen übernommen.

PROGRAMM IM INTERNET:
www.palliativwoche.de.
  

Das 2009 gegründete Palliativnetz Travebogen ist ein Zusammenschluss aus Ärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, stationären Einrichtungen und Ehrenamtlichen. Ziel ist es, schwerstkranken Menschen ein angst- und schmerzfreies Sterben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Travebogen ist in Lübeck, Ostholstein, Segeberg und Stormarn aktiv. Im Vorjahr wurden 1302 sterbende Menschen begleitet.

Klinik-Clown Christoph Gilsbach meistert Leben und Tod. Foto: hfr
Klinik-Clown Christoph Gilsbach meistert Leben und Tod. Foto: hfr

Das Leben – eine lebendige Begegnung mit dem Tod“ – heißt ein Theaterstück von Christoph Gilsbach, das am Sonntag, 13. Oktober, um 17 Uhr im Rahmen der 6. Hospiz- und Palliativwoche in der Kulturrösterei, Wahmstraße 43, gegeben wird. Der Pantomimeund Klinik-Clown stellt das Leben anhand einer Zeitreise durch die menschlichen Lebensstufen dar. Musikalisch umrahmt wird das Stück von Christine Lugmair auf dem Psalterium.

Gilsbachs Anliegen ist es, den Tod wieder ins Leben, in den Alltag zurückzubringen. Seine Pantomime soll eine Einladung sein, den Tod als einen Teil von uns zu begreifen, nicht nur, weil wir weiterleben, sondern weil der Tod nicht das Ende ist.

„Seit 1998 beschäftige ich mich mit der Arbeit des Humors und des Lachens in der Figur des Clinic-Clowns ,Professor Spaghetti’. Durch diese Arbeit begegne ich der Heiterkeit, dem Lachen und der Freude in den Gesichtern der Patienten. Allerdings auch der Krankheit, dem Leid und dem Tod“, erklärt Gilsbach, der das Thema pantomimisch umsetzt.

KARTENVERKAUF
an der Abendkasse. Kartenreservierung ist per E-Mail unter anmeldung@travebogen.de möglich. Der Eintritt beträgt zehn Euro. Einlass ist um 16.30 Uhr.
  

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