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Home Sonderthemen Lübeck Junge Menschen in der Hospizarbeit
14:27 09.11.2020
Trauer – junge Menschen können Zuspruch auch von Gleichaltrigen gebrauchen.
Franz Pfluegl/Adobe/hfr/Travebogen

Die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter* innen der Lübecker Hospizvereine bieten für Menschen, die lebensverkürzend erkrankt sind und für deren Angehörige Beratung und Unterstützung zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.  

Sterben und Tod als Teil des Lebens wieder sichtbarer in die Gesellschaft zu tragen, würdiges Sterben zu ermöglichen, das sind ihre Ziele, die heute relevanter denn je scheinen.  

Als einer von 12 Pilotstandorten in Deutschland beteiligt sich die Stiftung Travebogen an folgendem Projekt: „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ in Kooperation mit Deutscher Hospiz- und Palliativverband e.V. Uni Graz Malteser Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
                       

Palliativnetz Travebogen gGmbH

● Bereits Menschen, die jünger als 30 Jahren alt sind, machen in ihrem Leben auf die unterschiedlichste Weise Erfahrungen mit Sterben und Verlust.

● Junge Menschen befürchten eine Benachteiligung (u.a. im Beruf) durch einen offenen Umgang mit eigener Trauer und Verlust oder die Teilnahme an Trauergruppen. (Stigmatisierung)

● Junge Menschen, die selber lebensverkürzend erkranken oder in ihrem Umfeld (Eltern, Geschwister) mit dem Sterben konfrontiert werden, finden in ihrer Altersgruppe wenig Unterstützung und Austausch.

● In Sterbe-/Trauerbegleitungen klafft eine Generationslücke. (Hospiz-)Begleitende sind in der Regel mindestens eine, zwei Generationen älter.

Das Lübecker Projekt: Wir sind eine Gruppe junger und älterer Menschen, die die Hospizarbeit – im weitesten Sinne – in unserer Stadt auf möglichst viele Schultern verteilen möchten. Bisher ist diese Arbeit bei 65 plus und vorwiegend weiblich angesiedelt, das wollen wir ändern!

Wir möchten junge Frauen und Männer aus möglichst vielen unterschiedlichen Berufsgruppen und Studierende unterschiedlicher Fakultäten gewinnen und erreichen, dass die Generationen sich gegenseitig motivieren neue Wege zu gehen. Die Jungen fit machen für ihre zukünftigen gesellschaftlichen Aufgaben und den Älteren zeigen, wie wichtig ihre Erfahrungen sind.

Wir werden, was Räumlichkeiten und kleinere projektbezogene Ausgaben anbelangt, von der Stiftung Travebogen unterstützt. Es geht uns nicht darum, Interessierte unbedingt in die Ausbildung zu Sterbe- und Trauerbegleiter*innen zu bringen. Vielmehr möchten wir dazu aufrufen, gemeinsam Ideen zu entwickeln, mit denen wir die Hospiz- und Palliativarbeit langfristig auch auf junge Füße stellen können.

Kontakt: Susanne Neubacher - 0451-160859-13

Palliativnetz Travebogen
Ziegelstraße 9-11, 23556 Lübeck
www.stiftung-travebogen.de

Ein Haus für Lübeck

Die Vorwerker Diakonie und das Palliativnetz Travebogen bauen ein Hospiz- und Palliativzentrum für Lübeck. Unsere Nachbarn werden die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft, die Lübecker Hospizbewegung und der Kinder- und Jugendhospizdienst die Muschel sein. Informationen dazu im Internet unter www.ein-haus-für-lübeck.de Gern versenden wir auch Informationsmaterial zu unserem Projekt. Wenn Sie uns unterstützen möchten, hier unser Spendenkonto:

Spendenkonto
Evangelische Bank
IBAN: DE31 5206 0410 0006 4033 87
BIC: GENODEF1EK1
Kontoinhaber Stiftung Travebogen

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