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15:07 22.03.2021
Matthias Schütze darf sich in wenigen Wochen Einzelhandelskaufmann nennen. Später möchte er gerne selbst einen Markt leiten. Foto: Aissen

Lübeck. In wenigen Wochen schließt Matthias Schütze seine dreijährige Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann beim E center in der Ziegelstraße in Lübeck ab. Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche stehen dem jungen Mann alle Karrieretüren offen.

„Mein Ziel ist es, irgendwann einmal einen eigenen Markt zu leiten. Deshalb mache ich nach der Ausbildung direkt noch die Weiterbildung zum Edeka-Handelsfachwirt“, sagt der gebürtige Wolfsburger. Dem 25-Jährigen gefällt an seiner Ausbildung vor allem die Abwechslung. Alle drei Monate lernen Azubis eine neue Abteilung kennen.

AMEOS

„Toll finde ich außerdem, dass uns Auszubildenden ein großes Maß an Vertrauen entgegengebracht wird und wir schon früh eigene Projekte verwirklichen dürfen. Vor Kurzem habe ich zum Beispiel in Absprache mit dem Abteilungsleiter eine osteuropäische Woche mit Produkten aus Russland und Polen organisiert“, sagt Matthias Schütze. Spannende berufliche Perspektiven bieten sich bei Edeka nicht nur für Einzelhandelskaufleute, sondern auch in der Schlachterei. „Unter Leitung durch unseren erfahrenen Fleischermeister bilden wir regelmäßig Fleischer/innen und Fleischereifachverkäufer/innen aus. Erst kürzlich hat einer unserer Fleischergesellen selbst seinen Meister gemacht“, sagt Thomas Lege, der den Edeka-Markt in der Ziegelstraße leitet.

Neben besten Aufstiegschancen und einem krisensicheren Beruf dürfen sich Azubis bei Edeka über sechs Wochen Urlaub, Bezahlung nach Tarif, sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld freuen. pa

E center Lübeck
Ziegelstraße 2-8
23556 Lübeck
Telefon: 0451/4 80 99 20
www.edeka-luebeck.de


Bildungsgutschein: Weiterbildung wichtiger denn je

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist durch die Corona-Pandemie mit voller Wucht getroffen worden: Hunderttausende waren oder sind in Kurzarbeit, viele Menschen sind bedroht vom Arbeitsplatzverlust oder haben ihre Stelle verloren. Umso wichtiger ist es in einer solchen Situation, sich mit Weiterbildung fit für die Zukunft zu machen und seine beruflichen Optionen zu erweitern. Weiterbildung selbst kann dank Fernunterricht problemlos ohne Anwesenheitspflicht stattfinden, ein großer Vorteil in Zeiten der Pandemie. Die Kosten werden bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen vollständig vom Staat übernommen.

Akkreditierung als Voraussetzung für Förderung

Nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) und dem Sozialgesetzbuch III können Arbeitnehmer von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter mit Bildungsgutscheinen zur Weiterbildung gefördert werden, wenn sie arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Im Allgemeinen werden die kompletten Weiterbildungskosten übernommen. Die Förderung wird nach einem Beratungsgespräch beim jeweiligen Jobcenter beziehungsweise der jeweiligen Agentur für Arbeit durch einen Bildungsgutschein gewährt.

Auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit besteht bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Möglichkeit der vollen oder teilweisen Übernahme der Weiterbildungskosten. Der Träger der Weiterbildungsmaßnahme sowie die Weiterbildung selbst müssen von einer fachkundigen Stelle akkreditiert sein.

Die „Wirtschafts-Wissenschaftliche Fern-Akademie Dr. Schmidt“ (WWFA) in Bremen etwa ist dies. Die Zertifizierung gilt uneingeschränkt und bundesweit für die drei Weiterbildungskurse „Online und Social Media Marketing“, „Agiles Management“ und „Wirtschaftsrecht“. Für die Weiterbildung „Existenzgründung und Social Media Marketing“ wiederum kann ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein ausgestellt werden, auch hier besteht also die Möglichkeit der Förderung. djd

Alle Infos zu Bildungsgutscheinen und zu den Kursen gibt es auf
www.wwfa.de
  

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