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Home Themenwelten Bauen & Wohnen Lehmberg und Co.: Straßenname kann Hinweis auf Untergrund geben
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08:44 09.11.2021
Vor dem Grundstückskauf sollte ein Bodengutachten gemacht werden. Oft gibt es auch in der Umgebung Hinweise zu dem Untergrund. Foto: Patrick Pleul/dpa

Wer ein Haus bauen oder seinen Keller vertiefen will, sollte sich im Vorfeld mit der Bebaubarkeit des Grundstücks auseinandersetzen. Ein geologisches Bodengutachten kann hierfür die nötigen Informationen liefern.

Dieses sollte bestenfalls vor dem Grundstückskauf, spätestens aber vor den Baumaßnahmen auf dem Tisch liegen. Das rät die Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF). Denn neben wichtigen Informationen zur Zusammensetzung und Tragfähigkeit des Bodens enthält das Gutachten auch Aussagen zu den Grundwasserverhältnissen und zu einer möglichen Verunreinigungen des Erdreichs.

Wer noch auf Grundstückssuche ist, dem empfiehlt die GÜF auf Hinweise wie nahe gelegene Gewässer oder auch Straßennamen zu achten. Begriffe wie „Aue“, „Lehmberg“ oder „Steinbruch“ können unter Umständen Hinweisgeber für aufwendigere Maßnahmen vor Baubeginn sein, erläutern die Experten der Gütegemeinschaft.

Ein Bodengutachten ist aber nicht nur im Hinblick auf einen zu erwartenden Arbeitsumfang und Kosten für Erdarbeiten wichtig. Auch inwieweit der Boden gesundheitsgefährdende Altlasten enthält, wird so sichtbar. Solche können vorhanden sein, wenn auf dem Grundstück oder in der Nähe einst ein Industriebetrieb oder eine Tankstelle gestanden haben. Kontaminierter Boden muss fachgerecht entsorgt werden. Das verursacht Kosten. dpa