Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck

Home Sonderthemen Gesundheit & Pflege „Mit uns gibt es keinen Fehlalarm“
15:06 15.11.2017
Sybille Müller und Ralf Krakow, die Geschäftsführer von „Der Alarm Profi Lübeck“ zeigen, wie eine professionelle Sicherheitslösung aussehen kann – ganz ohne Kabel. FOTO: HFR
Anzeige

15.11.2017

Gesundheit & Pflege

„Wir wollen den Menschen da draußen keine Angst machen“, sagt Markus Oppermann, Geschäftsführer von HSW - Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH, und nennt zwei Fakten, die zumindest nachdenklich stimmen. „Erstens: Nirgendwo sonst in den westlichen Industrienationen gibt es weniger Alarmanlagen als in Deutschland. Zweitens: Viele Menschen achten beim Kauf von Türschlössern mehr auf den Preis als auf die Einbruchsicherheit.“ Oppermann glaubt auch den Grund zu kennen, warum das so ist: „Wir vertrauen zu sehr auf die Polizei.“ Der Sicherheitsexperte hat natürlich kein Problem mit der Polizei, und auch er verlässt sich auf sie, weiß aber eben auch: „Die Polizei kann nun einmal nicht überall sein. Jeder muss auch selbst etwas für seine Sicherheit tun.“

Die mangelnde Bereitschaft, in die eigene Sicherheit zu investieren steht auf der einen Seite, auf der anderen stehen immer professionellere Einbrechersyndikate. „Diese Banden kommen häufig aus dem Bereich der organisierten Kriminalität“, sagt Oppermann. „Und organisiert heißt eben auch, dass sie gut strukturiert zuschlagen. Da gibt es eine funktionierende Aufgabenteilung. Späher, die nach geeigneten Objekten Ausschau halten, dann die Einbrecher selbst und wieder andere, die das Diebesgut zügig außer Landes bringen.“ Ergebnis: Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist von 2008 bis 2016 etwa 50 Prozent gestiegen.

„Auch wenn es bei einem Einbruch in der Regel nicht um Leben und Tod geht, hat er für die Betroffenen sehr oft massive Konsequenzen“, weißOppermann.„Zehn Prozent aller Einbruchsopfer ziehen danach um. Sie ertragen es nicht mehr, in der Wohnung zu bleiben. Andere Opfer trauen sich nachts nichtmehrauf die Toilette.“ Das allein sollte schon Motivation genug sein, sich nicht wehrlos dem Risiko eines Einbruchs auszusetzen. Zumal der Staat den Einbau von Schutzmaßnahmen fördert.

„Der klassische mechanische Grundschutz“, damit meint der Sicherheitsexperte gesicherte Fenster und Türen, „ist grundsätzlich gut und reicht vielleicht auch, um einen Gelegenheitseinbrecher abzuschrecken, aber einen garantierten Schutz gegen Profis kann er nicht bieten. Eine Alarmanlage“, so Oppermanns Resümee,„ist alternativlos, denn sie setzt Täter auch unter Zeitdruck.“

"Der klassische mechanische Grundschutz bietet keinen Schutz gegen Profis."

Markus Oppermann,
HSW-Geschäftsführer

Aber Alarmanlage ist nicht gleich Alarmanlage. Passive Systeme, die dann losgehen, wenn ein Fenster oder eine Tür aufgebrochen wurde, haben einen ganz entscheidenden Nachteil: „Der Täter ist schon drin, wenn die Polizei davon erfährt. Er hat einen gewissen Zeitvorsprung. Und da Polizeiwachen aus Kostengründen eher weniger als mehr werden, dauert es eine Weile, bis ein Streifenwagen vor Ort ist. In der Zeit kann schon der eine oder andere Wertgegenstand den Besitzer gewechselt haben. Oder, noch schlimmer: Die Bewohner können in eine gefährliche Situation geraten sein.“

Nicht der einzige Nachteil. Oppermann: „97 Prozent aller Alarme sind Fehlalarme. Wobei das eigentlich falsch ausgedrückt ist, denn es gibt schon einen Grund, warum der Alarm ausgelöst wurde, allerdings keinen, der einen Polizeieinsatz rechtfertigt.“ Das könne zum Beispiel ein Hund sein oder nur eine besonders große Spinne. Systeme, bei denen Haus- oder Wohnungseigentümer eine Meldung aufs Smartphone bekommen, hält Markus Oppermann schlicht für sinnlose Spielerei.

Die HSW baut deswegen nur Alarmanlagen ein, die ihm und seinen Mitarbeitern den entscheidenden Zeitvorsprung bringen. „Wir warten nicht erst, bis der Schaden eingetreten ist, sondern überwachen schon den Außenbereich der Häuser.“ Entscheidender Vorteil dabei: Die HSW-Alarmzentrale bekommt ein zehn Sekunden langes Video zugeschickt, das sie in die Lage versetzt, sich ein konkretes Bild von der Gefährdungslage zu machen. „Hund oder Spinne sind relativ leicht als ungefährliche Alarmauslöser zu identifizieren“, sagt Oppermann. „Aber das kurze Video versetzt uns auch in die Lage, einen durch Menschen ausgelösten Alarm richtig einzuordnen und entsprechende Schritte einzuleiten – oder eben zu unterlassen.“ Denkbar sei zum Beispiel ein Paketbote, der unbeabsichtigt die Sicherheitsmaschinerie in Gang gesetzt hat. „Unsere Zentrale“, sagt Oppermann,„kann anhand des Videos sehen, dass der Bote unverrichteter Dinge wieder zu seinem Lieferwagen geht und eben nicht ins Haus eingestiegen ist.“

Sollte er wider Erwarten nicht zurückkehren und unehrenhafte Absichten verfolgen, hat er in einem HSW überwachten Haus schon sehr bald ein Problem. „In dem Fall verständigen wir die Polizei, die sofort einen Streifenwagen schickt“, sagt der Sicherheitsexperte. „Die Polizei weiß, dass sie nicht umsonst gerufen wird, wenn der Anruf von uns kommt.“

Im Vergleich zum Schaden, der durch einen Einbruch entstehen kann, sind die Kosten für eine derartige Alarmanlage sehr überschaubar. „Bei einem normalen Einfamilienhaus mit Garten müssen ungefähr 4000 bis 5000 Euro investiert werden, auch nicht viel mehr als die Kosten für einen Umzug mit einer professionellen Spedition nach einem Einbruch“, rechnet der HSW-Chef vor. Die monatliche Gebühr für den Anschluss an seine Sicherheitszentrale liegt bei unter 30 Euro. Aber dafür kann man jede Nacht beruhigt schlafen und muss sich keine Gedanken um die eigene Sicherheit machen. söd

Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH
Spenglerstr. 39-41, 23556 Lübeck
Tel. 0451/ 48 68 66-0
info@hsw-luebeck.de

www.hsw-luebeck.de

Die Deutsche Bank
2
/
4
Datenschutz