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15:53 26.03.2021
Holz oder Laminat: Ein Holzboden kostet in der Anschaffung zwar mehr Geld, aber er hat eine höhere Lebensdauer als ein Laminatboden. Foto: HARO-BHW

Steigende Materialkosten und Handwerkerhonorare – wer heute bauen oder modernisieren will, sucht nach Sparpotenzial. Beim flächenmäßig größten Einrichtungselement, dem Bodenbelag, spielen neben dem Preis auch Lebensdauer, Pflegeaufwand und Wohngesundheit eine wichtige Rolle. Dabei sollte die Ökobilanz des Bodenbelags positiv ausfallen – von der Herstellung bis zur Entsorgung.

Holz aus heimischen Wäldern

Zu den beliebtesten Bodenbelägen gehört seit langer Zeit Holz-Parkett. „Holzböden sind Naturprodukte und halten bei guter Pflege 50 Jahre und mehr“, sagt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Pro Quadratmeter liegen die Kosten durchschnittlich zwischen 30 und 80 Euro. „Dabei sollte man auf das FSC-Siegel achten. Es garantiert die Herkunft aus ökologisch intakten Wäldern“, erklärt Mau. Das Verwenden heimischer Hölzer bedeutet auch zudem durch kurze Transportwege auch die Umwelt.

Wie langlebig ist Laminat?

Bei einer Preisspanne zwischen zehn bis 37 Euro pro Quadratmeter ist Laminat eine kostengünstige Alternative zu Holz. Laminat lässt Böden wohnlich wirken und enthält kaum Schadstoffe. Laut Auskunft der Hersteller ist es recyclingfähig. Im Unterschied zu Holz kann man Laminat aber nicht abschleifen oder neu versiegeln. Die Lebensdauer beträgt im Schnitt zehn Jahre, danach muss der Bodenbelag ausgewechselt werden.

Vorausschauend investieren

„Bei der Entscheidung für einen Bodenbelag sollte man auch die Lebensdauer der verwendeten Materialien im wahrsten Sinne des Wortes einpreisen“, rät der Experte. Hier hat das Naturmaterial deutliche Vorteile. Ob man den Boden bereits nach einigen Jahren von einem Handwerksbetrieb komplett austauschen lassen muss oder einfach noch einmal abschleifen kann, beeinflusst sowohl die Kosten als auch die Umweltbilanz.
   

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