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Home Sonderthemen Ostholstein Nur so schnell wie erlaubt fahren
19:54 24.06.2020
Der Elektromotor von Pedelecs darf Fahrer nur bis zu einem Tempo von 25 km/h beim Treten unterstützen. Foto: Robert Günther/dpa

Beim Pedelec unterstützt ein Elektromotor bis 25 km/h beim Treten. Rein rechtlich gilt so ein E-Bike dann als normales Fahrrad. Wer es aber schneller oder stärker macht, baut es zum Kraftfahrzeug um, warnt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Den Status als Fahrrad hat es dann verloren – mit bösen Folgen. Denn wer frisiertes Elektrofahrrad im Straßenverkehr bewegt, riskiert Bußgelder, Strafen, Führerscheinverlust und bekommt in der Regel Teilschuld bei Unfällen.

Außerdem kommt keine Versicherung für Schäden auf, denn der Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung erlischt. Sonst übernimmt diese die Schäden Dritter bei mit Fahrräder verursachten Unfällen. Als Fahrrad gilt auch ein Pedelec – wenn sein Motor auf maximal 250 Watt Nenndauerleistung kommt. Und es darf nur bis 25 km/h beim Treten unterstützen.

Auch wer als Werkstatt seinen Kunden das Pedelec illegal tunt, muss mit gravierenden Folgen rechnen, so der ZIV. Unter anderem können die Beteiligung an einer Ordnungswidrigkeit und eine Beihilfe zu einer Straftat zur Last gelegt werden. Zudem könnte die Tunerwerkstatt auch für entstandene Sach- und Personenschäden haften müssen, was besonders bei letzteren existenzbedrohende Ausmaße annehmen kann.

In der Theorie könnte man getunte Pedelecs ganz offiziell als Fahrzeug zulassen. Aber in der Praxis dürfte das auch wegen der enormen Kosten für alle Prüfungen und Legitimationen nichts sein, was für Privatpersonen infrage kommt, erläutert der ZIV.

Eine Alternative ist ein S-Pedelec sein. Die unterstützen bis 45 km/h. Doch für diesen elektrischen Rückenwind sind ein Führerschein und ein Versicherungskennzeichen nötig. Außerdem gilt die Helmpflicht – denn S-Pedelecs gelten als Kraftfahrzeuge.


Die Grüne Versicherungskarte ändert nach 55 Jahren ihre Farbe – ab 1. Juli von grün auf weiß, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Als PDF verschickt, kann sie vom Kunden selbst ausgedruckt werden kann. Wichtig: Nur ausgedruckt auf Papier ist sie gültig, das Vorzeigen des PDF gilt nicht. dpa


Den Inhalt des Verbandskastens sollte man regelmäßig prüfen. Das Verfallsdatum ist wichtig für sterile Teile wie Kompressen und Verbände. Vor sechs Jahren wurde die erforderliche Bestückung ergänzt – um ein 14-teiliges Pflaster-Set, ein Verbandpäckchen für Kinder und zwei Reinigungstücher für die Haut.
  

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