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Home Sonderthemen Lauenburg Ran an den Grill
08:32 19.04.2019
In vielen Gärten brutzeln an den lauen Ostertagen leckeres Fleisch und knackige Würste auf dem Grill. Allerdings muss zuvor die Grillkohle richtig in Fahrt kommen, doch dafür gibt es adäquate Hilfsmittel. Foto: Animaflora PicsStock - stock.adobe.com

Ein laues Lüftchen, brutzelnde Steaks, glühende Holzkohle: So wünschen es sich viele Menschen an den kommenden Ostertagen. Nur eine Kleinigkeit steht dem Glück manchmal im Weg: das Anzünden der Kohle. Ein kurzer Leitfaden für die richtige Hitze.

Damit die Holzkohle im Grill richtig durchglüht, braucht es viel Luft und etwas Technik. „Wichtig ist maximale Luftzufuhr“, sagt Lea Christ, Vizepräsidentin der German Barbecue Association. Die Klappe am Fuß des Grills, der sogenannte Zuluftschieber, sollte offen sein. Und auch von oben sollte Luft an die Kohle kommen. Wer einen Kugelgrill nutzt, sollte den Deckel jedoch schließen und nur den Luftschieber am Deckel öffnen. So entsteht ein Kaminzugeffekt, erläutert die Expertin.

Der Grillanzünder wird am besten in der Mitte der Grillschale über den Zuluftschacht platziert. Die Kohle schichtet man ringförmig um den Anzünder herum. Christ rät zu Anzündern aus natürlichen Materialien, zum Beispiel Würfeln aus Holzspänen und Wachs. „Niemals Spiritus und andere Brandbeschleuniger nehmen“, sagt sie. Das sei gefährlich.

Am einfachsten glühe die Kohle in einem Anzündkamin durch, so die Expertin. Das ist ein zylinderförmiger Blechbehälter mit Löchern im unteren Bereich. Unten kommt der Anzünder hin, darüber wird die Kohle geschichtet. Das sei wie ein kleiner Schornstein. „Da ist ein guter Luftzug drin, die Kohle glüht schnell und gleichmäßig durch.“

Und wann können Fleisch und Gemüse auf den Rost? Die Kohlen sind durchgeglüht, wenn sie keine schwarzen Stellen mehr aufweisen, sondern rötlich und weißlich aussehen. Dann rät Christ aber, noch kurz abzuwarten. „Nach dem Durchglühen ist die Temperatur meist etwas zu hoch.“ Mit dem Zuluftschieber reguliert man die Hitze. Je weniger Luft zur Kohle kommt, desto kühler wird sie. Je nach Grill kann man den Rost näher an der Glut oder weiter von ihr entfernt aufhängen – und auch damit die Gartemperatur regulieren. dpa


Eine Markise sieht gut aus und schützt vor zu viel Sonne oder leichtem Regen. Foto:djd/Lewens-Markisen.
Eine Markise sieht gut aus und schützt vor zu viel Sonne oder leichtem Regen. Foto:djd/Lewens-Markisen.

Für den einen ist die Terrasse ein privater Rückzugsort, für andere der Mittelpunkt des Gesellschaftslebens, auf dem er oft und gerne viele Gäste begrüßt und bewirtet. Doch diese Party-Zone braucht dann auch die passende Ausstattung und richtige Möblierung.

Eine echte „Gesellschaftsterrasse“ darf auf keinen Fall zu klein ausgelegt werden, damit auch mehr Gäste Platz finden. Fliesen oder Betonsteine sind robust und pflegeleicht, Naturstein oder Holz sind empfindlicher. Bruch- Natursteine können auf großen Flächen sehr unruhig wirken. Da Terrassen in der Regel sonnenzugewandt, also mit Süd- oder Westausrichtung angelegt werden, darf der passende Sonnenschutz nicht fehlen. Unter großen Gelenkarmmarkisen mit einem Ausfall von bis zu vier Metern und Breiten bis sieben Metern finden auch mehr Besucher Platz. Wer es noch größer wünscht, kann auch mehrere Markisen zu einer Koppelanlage verbinden.

Zur Party-Terrasse passt eine Bar, an der Wein degustiert oder Cocktails serviert werden, sowie eine gut ausgestattete Outdoor-Küche zur stilvollen Bewirtung der Gäste mit Front-Cooking-Charakter. Lounge-Möbel laden dazu ein, länger sitzen zu bleiben und zu klönen. Auch eine stimmungsvolle Beleuchtung, zum Beispiel eine optionale LED-Lichtleiste an der Markise, sollte hier nicht fehlen. djd

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