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Home Themenwelten Bauen & Wohnen Richtige Verglasung im Wintergarten
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11:53 20.08.2021
Terrassendächer sind vielseitig einsetzbar und bieten das besondere Etwas. Foto: BF/Glas Trösch Sanco Beratung

Ob ein Terrassendach oder ein Wintergarten aus Glas – beide Konstruktionen bieten viele Annehmlichkeiten. „Eine Terrassenüberdachung aus Glas lässt viel Licht durch und schützt vor Regen und Schnee. Für die heißen Tage empfiehlt es sich, einen Sonnenschutz mit einzuplanen“, sagt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Flachglas (BF).

Zusätzlich gibt es Terrassendächer, bei denen einzelne Glaselemente geöffnet werden können. „Wer dann noch verschiebbare Seitenwände mit einplant, kann sogar zusätzlich offenen Raum am Haus oder der Wohnung schaffen“, sagt Grönegräs.

Ein Wintergarten wiederum ist ein geschlossener Raum, der den Wohnbereich vergrößert und aus viel Glas gebaut wird. Damit es auch im Sommer angenehm kühl bleibt, stehen Isoliergläser zur Verfügung. Es gibt beschichtete Verglasungen, die bis zu 80 Prozent der aufheizenden Wärmestrahlung reflektieren, oder glasintegrierte Lösungen im Scheibenzwischenraum wie Jalousien, Lamellen, Gitter oder Rollos. Darüber hinaus kann man sich für schaltbare elektrochrome Verglasungen entscheiden. Auf Knopfdruck verfärbt sich die Scheibe von transparent zu blau.

Soll der Wintergarten beheizbar sein, um ihn auch im Winter als Wohnraum nutzen zu können, müssen die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Wärmedämmung erfüllt sein. Die Seitenwände sollten aus mindestens Zweifach-Wärmedämmglas bestehen, besser ist Dreifachglas. „Im Dach ist Verbundsicherheitsglas vorgeschrieben – entweder als monolithisches Glas oder als untere Scheibe eines Isolierglases.“

Sorgen bezüglich der Reinigung sind unbegründet. Sowohl ein Terrassendach als auch die äußere Verglasung des Wintergartens kann mit natürlich reinigendem Glas ausgeführt werden: Regen und Sonne übernehmen die Säuberung. „Und ab und zu den Wasserschlauch benutzen, das reicht aus“, sagt Grönegräs. bf/fs 
  

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