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Home Sonderthemen Stormarn Robustes Holz braucht regelmäßige Pflege
12:23 05.04.2019
Wind und Wetter im Blick behalten: Auch robustes Terrassenholz braucht ein wenig Pflege, damit sich Haus- und Gartenbesitzer lange an der Konstruktion erfreuen können. Bild: Mocopinus/BHW Bausparkasse

Für mehr als 35 Millionen Gartenbesitzer wird die Terrasse im Sommer zum Wohnzimmer im Grünen. Viele Terrassen sind aus Holz – und das braucht seine Pflege. Fünf Pflegetipps für die Holzterrasse:

1. Beim Bau der Terrasse sollte berücksichtigt werden, dass die Dielen immer schnell trocknen müssen: „Mit einem Gefälle von ein bis zwei Prozent fließt Regenwasser gut ab“, erläutert Ralf Palm, Experte der BHW Bausparkasse. „Auch Laub sollte regelmäßig entfernt werden.“ Eine gut durchlüftete Unterbaukonstruktion verhindert zudem, dass das Holz schnell morsch wird.

2. Unbehandeltes Holz vergraut mit der Zeit, weil UV-Strahlen den Holzfarbstoff Lignin zerstören. Dagegen hilft regelmäßiges Reinigen und Ölen. Spezielle Terrassen- Öle lassen das Holz rutschfester werden. Die enthaltenen Pigmente und Naturharze bilden einen ausgehärteten und trittfesten Schutzfilm auf den Dielen.

3. Für Moose oder Algen gibt es spezielle Grünbelagsentferner, die man am besten mit einer schonenden weichen Bürste einarbeitet. Bei extremen Verunreinigungen kann ein Hochdruckreiniger eingesetzt werden. Dabei sollte man den Druck allerdings nicht zu hoch einstellen und ausreichend Abstand zu den Dielen halten. Der Wasserstrahl sollte außerdem weit gefächert sein.

4. Die Stirnenden der Dielen können Terrassen-Liebhaber mit Hirnholzschutz versiegeln. Der verhindert, dass die Kanten austrocknen und sich Risse an den Dielenenden bilden.

5. Nadelholz wie Lärche oder Douglasie ist anfällig für Pilzbefall und muss vor der Montage mit einem Schutz gegen Bläue und Fäulnis behandelt werden.

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