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Home Sonderthemen Lauenburg Salzprahm und Treidlerpatent
10:09 05.08.2019
Salzprahm „Maria Magdalena“ am Ufer des Kanals (li.). Rechts das Treidlerpatent – mit „Stecknitz-Köm“ und „Treidler-Knacker“ erwerbbar, geht aber auch ohne. Fotos: Biller

Wenige Meter hinter der Skulptur „Kanalhering“ liegt am Ufer des Elbe-Lübeck-Kanals in den Sommermonaten der Salzprahm „Maria Magdalena“. Es ist der Nachbau eines Schiffes, wie es früher zum Salztransport auf der Stecknitz genutzt wurde. 

Vor zehn Jahren lief die „Maria Magdalena“ vom Stapel. Lange Vorbereitungen und sehr viel ehrenamtliches Engagement waren zur Realisierung dieses engagierten Projektes, das ein weiterer Magnet für Gäste und Touristen ist, nötig. Die „Prahmkameraden“ sorgen seitdem für das Wachhalten der Geschichte des Handels auf dem Kanal und für eine besondere Attraktion.
  

Seit zehn Jahren bieten die Prahmkameraden von Mai bis September das „Treidlerpatent“ an. Wer es erwerben möchte, muss die „Maria Magdalena“ 200 Meter weit treideln, einen „Stecknitz-Köm“ trinken und einen „Treidler-Knacker“ (Wurst) verspeisen. Wer dann noch fünf Euro dabei hat, erhält eine Urkunde mit der Auszeichnung „Treidlermeister der Stecknitz-Region“.

Waltraut Reymann hat dazu aktuell ein lesenswertes Buch erstellt: „Zehn Jahre Prahmkameraden – Berkenthiner Salzprahm Maria Magdalena“. Sie versichert augenzwinkernd, dass sich das Treidlerpatent auch erwerben lässt, wenn statt Köm einfach Wasser getrunken wird und Vegetarier auf die Wurst verzichten.

TREIDELPATENT
Kontakt für das Erwerben des Treidlerpatents: Per E-Mail unter prahm@berkenthin.de oder per Tel. 04544/ 545 (Günter Schewe )
  

Radfahren in der Stecknitz-Region – ein entspanntes Vergnügen für die ganze Familie. Foto: Wellnhofer Designs - stock.adobe.com
Radfahren in der Stecknitz-Region – ein entspanntes Vergnügen für die ganze Familie. Foto: Wellnhofer Designs - stock.adobe.com

Früh hat man in der Stecknitz-Region erkannt, dass die Wege am Kanal, die Landschaft mit ihren Hügeln, Feldern, Seen und Wäldern ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer sind. In der für Urlauber konzipierten Broschüre wird selbstbewusst vom „Radler-Paradies“ gesprochen. Zahlreiche Vorschläge für verschiedene Routen wurden erarbeitet, bei denen auf die örtlichen Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht wird.

Natürlich gibt es auch immer wieder Hinweise auf die vielen gastronomischen Angebote, um sich zwischendurch erfrischen und stärken zu können. Allein das Verzeichnis der oft sehr originellen Hofcafés ist schon sehr beeindruckend und, ebenso wie alle Ausflugsziele, Wander- und Radwanderkarten auf der Seite www.stecknitz-region.de einsehbar. Die Karten stehen zum Download zur Verfügung.
  

In den Angeboten, die Stecknitz-Region auf Sohlen oder in Pedalen zu erleben, bleibt Bewegung: Am Sonntag, 1. September werden gleich drei neue Rundwege offiziell übergeben „Im Bereich Nusse, Panten, Kühsen und Lankau werden die Rundwege – fünf, zehn und 17 Kilometer lang – eröffnet“, kündigte Michael Grönheim als Vorsitzender des Beirates für Tourismus, Kultur und regionale Entwicklung an. Gäste sind dabei willkommen. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Kirche in Nusse, Lindenweg 8. „Anschließend starten wir zu einer zehn Kilometer langen, geführten Wanderung“, sagt Grönheim.

BROSCHÜRE „DIE SCHÖNSTEN SEITEN FÜR IHREN URLAUB“
und andere Veröffentlichungen sind erhältlich beim Amt Berkenthin
Am Schat 16, 23919 Berkenthin
Download: www.stecknitz-region.de
  

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