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Home Sonderthemen Wochenspiegel Schwerwiegende Folgen
16:17 24.06.2019
Sicherheitsexperte Dirk Bienert weiß, das ein Einbruch für die Betroffenen eine große psychische Belastung ist. Foto: hfr
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ANGST- UND SCHLAFSTÖRUNGEN SIND KEINE SELTENHEIT

Um den ungewollten Eingriff in die Privatsphäre zu verarbeiten, hilft in der ersten Zeit der intensive Kontakt zu Familie und Freunden. Im Idealfall leisten sie in der Wohnung Gesellschaft und haben ein offenes Ohr, um über das Geschehene zu sprechen. Vielfach hilft auch ein Austausch mit anderen Einbruchsopfern. Offizielle Beratungsstellen, wie etwa der „Weiße Ring“, stellen entsprechende Angebote zur Verfügung. In schwerwiegenden Fällen bieten Psychologen eine Traumabewältigungstherapie an, um wieder angstfrei in den Alltag zurückzukehren. Darüber hinaus gilt es den Wohlfühlcharakter der eigenen Wohnung wiederherzustellen und Erinnerungen an die Tat verschwinden zu lassen. Manchmal reicht es bereits, umzudekorieren oder Möbel umzustellen, in einigen Fällen hilft jedoch nur der Neukauf von Einrichtungsgegenständen oder ein kleiner Umbau des Eigenheims. Umziehen führt nur in den seltensten Fällen zum Erfolg, weil Opfer die Angst vor einem erneuten Einbruch auch dorthin verfolgt. Bei der Umgestaltung der Wohnung lohnt sich ein Blick auf fehlende Sicherheitsmaßnahmen und Optimierungsmöglichkeiten. Durch den Einbau entsprechender Technik gewinnen Betroffene ein großes Stück Sicherheit zurück und haben das Gefühl, die Kontrolle wiederzuerlangen.
  

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