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Home Sonderthemen Lauenburg Küchen Siemers+Deutschmann Mölln: Minimalistisch wohnen
17:37 13.03.2020
Mit weniger Besitz zu mehr Wohlgefühl: Minimalistisch zu leben, bedeutet nicht schmerzhafter Verzicht, sondern mehr innere und äußere Aufgeräumtheit. Foto: Rainer Berg/Westend61/dpa-tmn

Weiße Wände, helle Möbel und wenige Accessoires: Wer Fotos zum Thema Minimalismus sucht, findet vor allem Bilder von karg eingerichteten Räumen. Stefanie Adam will Minimalismus aber nicht darauf beschränken. „Minimalismus ist ein Lebensstil, eine Haltung“, sagt die ehemalige Interieur-Stylistin, die inzwischen das Prinzip für ihre Arbeit als Lebenscoach nutzt.

„Minimalismus ist die Reduktion auf das Wesentliche – im Kopf, in Haus oder Wohnung und im Umfeld“, erklärt Adam. „Das schafft Klarheit und öffnet den Raum für die Dinge, die wirklich wichtig sind: Familie, Partnerschaft und Freunde. Stille, Achtsamkeit, Demut und Dankbarkeit.“ 

Buchautorin Anne Weiss stellte selbst fest, dass Einkäufe sie nicht glücklich machten. „All das brauchte ich nicht. Mir wurde auf einmal klar, dass der Kaufrausch weder für mich noch für andere Menschen gut ist.“

Schublade für Schublade aussortieren
Mit der Rückbesinnung auf das Wesentliche geht in der Regel auch eine Reduktion an Dingen einher. Sprich: Aussortieren und Entrümpeln. „Außen und innen bedingen sich“, sagt Adam. Sie empfiehlt dabei systematisch Raum für Raum vorzugehen und sich dort jeweils im Uhrzeigersinn vorzuarbeiten. Ihr Tipp: Jedes Möbelstück einzeln vornehmen, Schublade für Schublade sortieren.
     

Weiss hat verschiedene Konzepte ausprobiert. Ansätze, wie mit einer bestimmten Anzahl an Kleidungsstücken einen Monat lang auskommen zu müssen oder nur eine vorgegebene Menge an Gegenständen besitzen zu dürfen, waren ihr aber zu schematisch. „Mir war wichtig, meinen eigenen Weg zu finden – womit fühle ich mich wohl, was tut mir gut?“

Mit dem Korb durch die Wohnung gehen – und verkaufen
Persönlich kommt die Buchautorin gut mit der Methode des Rückwärts-Shoppings zurecht. Die Idee: „Mit einem Korb durch meine Wohnung laufen, als wäre sie ein Kaufhaus – und das einpacken und anschließend verkaufen, verschenken, spenden, entsorgen, was auf den ersten Blick entbehrlich erscheint“, erklärt Weiss.

Aber egal, auf welche Weise man ausmistet und Freiraum schafft: Eine komplett leer gefegte Wohnung ist aus Sicht von Adam nicht erstrebenswert. Im Gegenteil - so einem Wohnraum würde es an Persönlichkeit fehlen. Um sich wohlzufühlen, braucht es ihrer Ansicht nach unbedingt persönliche Dinge wie Fotos und emotionale Erinnerungsstücke.

Sie können aber bewusst ausgewählt sein und einen besonderen Platz im Raum bekommen. „Gerade auf Sideboards oder Fensterbänken tragen diese Eyecatcher für die Seele so zu einem Wohlfühlgefühl bei“, so Adam.

Nur zwei bis drei Akzentfarben nutzen
Für einen ruhigen und minimalistischen Gesamteindruck sorgen reduziert eingesetzte Farben. Maximal zwei bis drei Akzentfarben empfiehlt Adam, um Unruhe in den Räumen zu vermeiden. Für Ordnung und Struktur sorgen einheitliche Materialien und Gebrauchsgegenstände, etwa ein Set an identischen Gläsern. Grundsätzlich aber gibt es keine Regeln beim Minimalismus, denn jeder Mensch ist unterschiedlich und hat seine unterschiedlichen Bedürfnisse. dpa


In einem kühlen Raum altern Lithium-Ionen-Akkus für Photovoltaikanlage langsamer. Martina Riel von der vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Initiative PV-Netzwerk Baden-Württemberg rät zu einer Umgebungstemperatur von in der Regel zwischen null und 20 Grad.

Ungeeignet sind dafür also zum Beispiel ein warmer Heizungskeller oder eine Garage, die sich im Sommer stark auflädt oder im Winter Minusgraden ausgesetzt ist. Welche Temperaturen die jeweiligen Modelle aushalten, ohne an Leistung zu verlieren, sind in den Datenblättern der Hersteller vermerkt.

Speicher für Solarstrom, auch Batteriespeicher genannt, lagern die erzeugte Energie, die man nicht direkt verbraucht, für eine gewisse Zeit ein. Damit lässt sich der Verbrauch des Solarstroms gezielter steuern – etwa nachts, wenn man üblicherweise auch zu Hause ist. dpa


Die neuen Ausstellungsräume bei Siemers+Deutschmann sind fertiggestellt. Foto: hf
Die neuen Ausstellungsräume bei Siemers+Deutschmann sind fertiggestellt. Foto: hf

Das Möllner Küchenstudio Siemers+Deutschmann präsentiert nach abgeschlossenem Umbau seine neuen Ausstellungsräume.

Die große Hausmesse, die für Sonnabend, 21. März, geplant war, musste der Küchenspezialist wegen der Gefahren durch das Corona-Virus leider absagen und bis auf weiteres verschieben. Dennoch werden die vielfältigen Möglichkeiten der Küchengestaltung in der neuen Ausstellung vorgestellt. Ob Vollflächen-Induktionskochfelder, Vakuumierschubladen, Wasserhähne, die kochen können, Muldenlüftern, beleuchtete Glasrückwände, Standgeräte, Kaffeevollautomaten oder unterschiedliche Arbeitsplatten-Materialien mit vielen Mustern, darunter Naturstein, Keramik und Dekton – das Team berät die Besucher auf dem Weg zu ihrer Traumküche.

SIEMERS+DEUTSCHMANN
Alt-Möllner Str. 28
23879 Mölln
Tel. 04542/ 60 41
http://www.siemers-deutschmann.de/
     

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