Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
14°/9°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck

Home Themenwelten Bauen & Wohnen „Smart Gardening“ – gut wenn es dem Naturschutz dient
Anzeige
09:05 11.08.2021
Smarte Bewässerungssysteme – optimal in Verbindung mit Zisternen und Regenwassertonnen. Foto: pixabay/Peggychoucair/BHW

Die Bewässerung funktioniert vollautomatisch, der Mähroboter tut seine Pflicht und die App meldet, dass die Erdbeeren reif sind – Doch ist smartes Gärtnern auch umweltverträglich?

Vom Wohnzimmer aus finden Smart-Home-Techniken ihren Weg zunehmend in den Gartenbereich. Digitale Technik, gesteuert via App über Smartphone oder Tablet, kann Hobbygärtnern die Pflege durchaus erleichtern. Allerdings: Ein stabiles Internet sowie WLAN-Empfang im Garten sind unerlässlich, damit die intelligenten Gartenhelfer zuverlässig funktionieren. Für Kleingärten ist die aufwendige Installation daher nicht immer sinnvoll.

Garten gießen auch aus der Ferne

In größeren Gärten nimmt der Einsatz digitaler Technik dagegen zu. Etwa zur spar­sameren Be­wässerung des kostbaren Grüns bereits zum Sonnen­aufgang, wenn der Ver­dunstungs­verlust am niedrigsten ist. „Smarte Bewässerungs­systeme funktio­nieren auch in Verbindung mit Zisternen oder Regen­wasser­tonnen, wenn eine installierte Pumpe für den nötigen Druck sorgt“, sagt BHW Experte Krzystof Pompa. Er empfiehlt jedoch, im Einzel­fall genau zu prüfen, ob Kom­fort­effekt und Wasser­einspa­rung den erhöhten Ressourcen­einsatz durch tech­nische Geräte und Ver­teilungs­equip­ment recht­fertigen.

Viel Licht hat seine Schattenseite

In puncto Garten­beleuchtung dienen digitale Systeme der Licht­steuerung. Bei intelligenter Lichtplanung lässt sich so der Stromverbrauch um 30 bis 50 Prozent senken. Doch immer mehr Licht­quellen in dicht besiedelten Gegenden, sowohl an Häusern wie auch in Gärten, stören den natür­lichen Rhyth­mus von Tieren und Pflanzen – und auch die Nacht­ruhe von Menschen. Aus Rück­sicht auf die Umwelt und guten Schlaf sollten daher Beleuchtungssysteme, wenn überhaupt, nur sparsam eingesetzt, mit warm­weißen LED-Licht betrieben und zu späterer Stunde komplett abge­schaltet werden. bhw 
  

1
/
2