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Home Sonderthemen Lauenburg Stecknitz-Region: Ein Kanalhering macht Karriere
00:17 18.08.2020
Der Kanalhering von Tim Adam ist das Maskottchen der Stecknitz-Region. 

Als der Kählstorfer Künstler Tim Adam 2003 die Skulptur des Kanalherings schuf, gab es den Begriff „Stecknitz-Region“ noch gar nicht. Und niemand ahnte, dass dem Kanalhering, der vis à vis der Berkenthiner Schleuse steht, noch eine große Karriere bevorstehen würde.

Erst 2007, nachdem die elf Gemeinden des Amtes Berkenthin beschlossen hatten, sich gemeinsam touristisch zu vermarkten, war die Stecknitz-Region geboren. Gemütliche Unterkünfte, Gastronomie, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege gab es bereits am Elbe-Lübeck-Kanal.

Was fehlte, war ein Markenzeichen. Da kam das Logo, das Tim Adam gerade für den Schulverband entwickelte, gerade recht. Hierfür hatte ihm die Skulptur des Kanalherings Modell gestanden, und es gefiel nicht nur dem Schulverband, sondern auch dem Beirat für Tourismus, Kultur und regionale Entwicklung (Tourismusbeirat) so gut, dass es seither auf allen Produkten der Stecknitz-Region die Welt erobert. Der Kanalhering ziert alle Print-Erzeugnisse wie beispielsweise das Gastgeberverzeichnis, die regionale Zeitung „Stecknitz-Post“ und natürlich den Internetauftritt, der gerade ein neues Outfit bekam, technisch auf den neusten Stand gebracht und für mobile Endgeräte optimiert wurde.

Die Prahmkameraden rekonstruierten 2009 einen mittelalterlichen Salzprahm. Wer mehr über die Region erfahren möchte, findet in dem Kennenlernen-Memory in der Dose spielend viele Informationen.
Die Prahmkameraden rekonstruierten 2009 einen mittelalterlichen Salzprahm. Wer mehr über die Region erfahren möchte, findet in dem Kennenlernen-Memory in der Dose spielend viele Informationen.

Der Tourismusbeirat, der aus Mitgliedern aller 15 Gemeinden besteht – Kühsen, Lankau, Nusse und Panten haben sich der Stecknitz-Region angeschlossen – kümmert sich um die Erweiterung des touristischen Angebotes (zum Beispiel neue Wanderwege), um kulturelle Veranstaltungen (etwa „Leseherbst on tour“) und die Vermarktung (etwa auf Messen) der Region.

„Ein Meilenstein in der touristischen Entwicklung ist der mittelalterliche Salzprahm, den die Prahmkameraden – ein gutes Dutzend Ehrenamtler aus der Region – 2009 rekonstruierten. Vom Bau, dem Stapellauf, von den Auftritten bei den Hansetagen in Lüneburg und Lübeck bis hin zu den Treidlerpatenten (Urkunde für das Treideln des Prahms), die alljährlich während der Sommermonate erworben werden können, ist der Salzprahm das wohl medienwirksamste Instrument, das weit über die Landesgrenzen hinaus auf die Stecknitz-Region aufmerksam macht“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Tourismusbeirates, Amtsvorsteherin Iris Runge.

Fotos: Tourismusservice/Balden/Reymann
Fotos: Tourismusservice/Balden/Reymann

„Aber auch unsere zahlreichen Merchandisingartikel sorgen dafür, dass die Region bekannter wird, und sie dienen der Imagepflege“, erklärt die Beiratsvorsitzende Tanja Richter. „Es gibt Ansichtskarten von jedem Ort, Malbücher, Krawatten, den Stecknitz-Köm aus der Krummesser Brennerei und vieles mehr.“ Die neueste Idee des Tourismusbeirates ist ein Memo-Spiel, das ab Ende August erhältlich sein wird: 64 Kärtchen mit 32 verschiedenen Motiven und kleinem Booklet mit Bildbeschreibungen in einer schmucken Weißblechdose zum spielenden Kennenlernen der Stecknitz-Region.

Weitere Informationen:
TouristService Stecknitz-Region
Am Schart 16
23919 Berkenthin
Tel. 04544/ 80 01-0
info@stecknitz-region.de
www.stecknitz-region.de
  

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