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13:08 19.05.2021
Das Wohnmobil hat mit der Corona-Pandemie viele neue Fan hinzu gewonnen. Einsteiger können ein mobiles Heim auch mieten. Foto: ADAC

Vieles spricht im Jahr 2021 – wie schon in der Vorsaison – für den Campingurlaub im eigenen Land. Die Übernachtungen 2020 auf deutschen Campingplätzen zeigten sich damals mit knapp 32 Millionen auf dem Niveau des Jahres 2019 – und das trotz einer pandemiebedingt stark verkürzten Saison, die erst Ende Mai so recht begann und schon durch den erneuten Lockdown Anfang November wieder ihren Schlusspunkt gesetzt bekam.

Sobald es die Reisemöglichkeiten erlauben, geht die ADAC Autovermietung von einer sprunghaft steigenden Nachfrage nach Miet-Wohnmobilen aus. Dabei erwartet sie einen hohen Zuspruch von Neueinsteigern, die sich das erste Mal an ein solches Freizeitfahrzeug heranwagen.

Die Auswahl an Wohnmobilen ist groß und sie bietet für jeden Bedarf und Anspruch das Richtige. Für Anfänger eignen sich eher kompakte Wohnmobile wie die beliebten Kastenwagen, erhältlich ab rund 600 Euro pro Woche mit allen Versicherungen inklusive. Für diese Fahrzeuge ist die Führerscheinklasse B (ausgestellt bis 1999 Klasse 3) ausreichend. Diese fünf gängigsten Fahrzeugtypen stehen im Fokus:

Die große Freiheit mit dem Wohnmobil. Foto: Andrey Armyagov - stock.adobe.com
Die große Freiheit mit dem Wohnmobil. Foto: Andrey Armyagov - stock.adobe.com

CAMPINGBUS

Zu zweit unterwegs, unkonventionelles Reisen im Blick, dabei wendig im Straßenverkehr auch durch kleine Dörfer und Altstädte, eignet sich der Campingbus.

KASTENWAGEN

Etwas länger und höher, aber immer noch kompakt, lässt sich ein Kastenwagen bequem steuern und rangieren, ist dabei aber mit Küchenzeile und großem Bett komfortabler ausgestattet.

TEILINTEGRIERTE MOBILE

Teilintegrierte Fahrzeuge haben bisweilen schon Schlafmöglichkeiten für bis zu vier Personen, sind zwischen sechs und sieben Meter und geben ein großzügiges Raumgefühl auch dank mehrerer Dachluken und -fenster.

VOLLINTERGIERTE CAMPER

Vollintegrierte sind sozusagen die „Wohnzimmer auf Reisen“ und sprechen mit oft getrenntem Wohn- und Schlafbereich eher raum- und wohlfühl-orientierte Camper an.

ALKOVEN-MODELL

Familien mit (mehreren) Kindern stehen auf Alkoven-Modelle mit Betten für die Kleinen im Überbau des Führerhauses und dazu großer Küche sowie Bad/WC mit Dusche. Tobias Ruoff, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung GmbH, betont, dass „auch die Anzahl der sogenannten ‚Erstcamper‘ im zurückliegenden Jahr stark angestiegen ist. Wohnmobilurlaub liegt voll im Trend. Deshalb empfiehlt es sich, sein Wohnmobil frühzeitig zu buchen, da die Verfügbarkeiten speziell zur Hauptsaison eingeschränkt sein werden. Aufgrund des Corona-Stornoschutzes besteht für unsere Kunden im Fall von pandemiebedingten Reisebeschränkungen übrigens kein finanzielles Risiko.“

Auch für die Planung der Campingreisegilt, sich möglichst frühzeitig einen Standplatz auf dem Campingplatz der Wahl zu sichern. Daher empfiehlt sich die direkte Online-Buchung oder Vorab-Reservierung. Gerade in der Hochsaison ist von voll belegten Campingplätzen auszugehen, und dann kann es durchaus eng werden mit der Suche nach Ausweichmöglichkeiten.

Ein extra Einsteiger-Special im ADAC Campingportal PiNCAMP (www.pincamp.de) gibt in anschaulicher Form wichtige Tipps für Wohnmobilfahrer. Über den Beladungsrechner für Reisemobile bis hin zur Frage, ob der Stellplatz eine Alternative zum Campingplatz ist, reicht das Infoangebot inklusive einer unverzichtbaren Checkliste für den Campingurlaub.

Und wer sich nach den ersten Campingeindrücken bereits fest binden möchte, der kann über die Anschaffung eines Wohnmobils – gebraucht oder neu – nachdenken. ADAC


Wohnmobil mieten: Besser zwei Tage extra einplanen

Nach der Arbeit schnell das angemietete Wohnmobil abholen, rasch einpacken und losdüsen? Schlechte Idee. Einen Tag vor und einen nach der Reise kalkulieren Mieter von Wohnmobilen besser extra ein, rät der Tüv Süd. Das sei erfahrungsgemäß die benötigte Zeit, um seine Sachen in Ruhe einzuladen und nach der Fahrt wieder auszuräumen. Auch zur Übergabe und Abgabe ist besser genügend Zeit vorhanden. Mieter sollten das Wohnmobil genau prüfen und Schäden im Übergabeprotokoll vermerken. DPA
 

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