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Home Sonderthemen Gesundheit & Pflege Wenn Senioren Hilfe benötigen
23:03 12.11.2018
Polnische Pflegekräfte in Privathaushalten sind mittlerweile zu einer wichtigen Stütze im deutschen Pflegealltag geworden. FOTO: PROMEDICA PLUS
UKSH Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Studienzentrale Med. Klinik II
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In Würde altern – das ist der Wunsch vieler Menschen. Wenn es um das Thema Pflegebedürftigkeit geht, steht für die meisten Senioren fest, dass sie im Fall des Falles in den eigenen vier Wänden versorgt werden möchten. Doch dies ist oft mit einer großen körperlichen und emotionalen Anstrengung für die Angehörigen verbunden. 24 Stunden Bereitschaft an sieben Tagen in der Woche – so sieht für viele Pflegende der Alltag mit einem Hilfebedürftigen aus. Sehr oft kommt zusätzlich noch eine hohe finanzielle Belastung auf die Senioren und ihre Familien zu.

Polnische Pflegekräfte leisten in Deutschland seit Jahren einen wichtigen Beitrag als Alternative zu einer Pflegeeinrichtung oder zu einem teuren 24-Stunden-Pflegedienst. Sie sind zu einem festen Bestandteil des deutschen Pflegealltags geworden und unterstützen Senioren im Alltag.

Die Polinnen leben im Haushalt der Senioren, betreuen sie 24 Stunden und gehören oft schon nach kurzer Zeit zur Familie. Zu ihren Aufgaben gehören die hauswirtschaftliche Versorgung, die Körperpflege sowie die Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Begleitung zu notwendigen Arztterminen.

Promedica Plus bietet Senioren und deren Angehörigen in Lübeck und bundesweit eine Rund-um-die-Uhr- Betreuung und Pflege in den eigenen vier Wänden an. So ermöglicht das Unternehmen den Pflegenden wie auch den Gepflegten eine angenehme Tagesgestaltung. Der persönliche Betreuungs- und Pflegeumfang wird individuell mit den Senioren und deren Angehörigen abgestimmt und orientiert sich an den finanziellen Möglichkeiten jedes Einzelnen.

PROMEDICA PLUS Lübecker Bucht
Gunther Fröhlich
Fahlenkampsweg 107
23562 Lübeck
Tel. 0451/ 989 388 52
g.froehlich@promedicaplus.de
www.promedicaplus.de/luebecker-bucht


Die Beine kribbeln, schmerzen, pochen – das sind typische Anzeichen einer diabetischen Neuropathie. Dabei handelt es sich um eine Nervenschädigung, die bei Menschen mit Diabetes auftreten kann. Betroffene sollten als Erstes die Blutzuckerwerte optimieren, heißt es im aktuellen „Diabetes Ratgeber“. Hilfreich sei auch, Übergewicht abzubauen, sich viel zu bewegen und auf gute Blutdruckwerte zu achten. Alkohol und Rauchen schaden den Nerven zusätzlich. Bei stärkeren Schmerzen können verschreibungspflichtige Medikamente, die auch bei Depressionen oder Epilepsie zum Einsatz kommen, helfen.


Eine chronische Herzschwäche ist eine große Belastung für die betroffenen Patienten.              FOTO: NEW AFRICA/FOTOLIA
Eine chronische Herzschwäche ist eine große Belastung für die betroffenen Patienten.              FOTO: NEW AFRICA/FOTOLIA

Wenn das Herz dauerhaft nicht in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen, spricht man von einer chronischen Herzschwäche. Hierbei unterscheidet man zwischen Herzschwäche mit verminderter Pumpfunktion des Herzens und erhaltener Pumpfunktion des Herzens. Andere Bezeichnungen dafür lauten Auswurffunktion oder Ejektionsfraktion.

Bei einer Herzschwäche mit verminderter Pumpfunktion ist die Herzfunktion insofern beeinträchtigt, als dass weniger Blut als normal vom Herz in den Blutkreislauf gepumpt wird. Bei einer Herzschwäche mit erhaltener Pumpfunktion ist das Herz zwar in der Lage, mit weitgehend normaler Leistung das Blut aus dem Herzen zu pumpen, jedoch wird es anschließend nur langsam wieder mit Blut befüllt.

Die Auswirkungen einer chronischen Herzinsuffizienz

Zunächst ist selbstverständlich das Herz selbst betroffen. Lange bevor sich andere Symptome bemerkbar machen, versucht der Körper die Herzschwäche auszugleichen. Hierbei kommt es unter anderem zu Umbauprozessen und einer dauerhaften Schädigung des Herzmuskels. Je weiter die Herzinsuffizienz fortschreitet, desto deutlicher spüren die Betroffenen die Auswirkungen auf ihre Gesundheit.

Die ersten Beschwerden einer Herzschwäche treten unter anderem in Form von Abgeschlagenheit, Erschöpfung und allgemeiner körperlicher Schwäche auf. Dies setzt sich fort mit Atemnot, die besonders beim Treppensteigen, später auch im Liegen oder in der Nacht beim Schlafen zur Belastung werden kann. Ein anderes sehr häufiges Symptom sind Wasseransammlungen in verschiedenen Bereichen des Körpers, sogenannte Ödeme.

Je nachdem, welcher Teil des Herzens von der Erkrankung betroffen ist, sammelt sich Wasser in der Lunge oder in den Beinen. Ein Lungenödem erschwert das Atmen, manchmal ist es mit Hustenreiz und Atemnot verbunden. Schwellungen in den Beinen sind schmerzhaft und erschweren jeden Schritt.

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