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Home Themenwelten Bauen & Wohnen Wer Wasser spart, schützt die Umwelt
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08:29 26.10.2021
Trinkwasser ist kostbar. Brauchwasseranlagen reduzieren seinen Verbrauch erheblich. Foto: pixabay / drfuenteshernandez / BHW

Laut dem Fraun­hofer Institut liegt der Trink­wasserbedarf bei nur rund zwei Litern pro Kopf und Tag. Daneben wird sauberes Wasser zum Kochen, zur Körperpflege, zum Geschirrspülen oder Wäschewaschen verbraucht. Große Mengen nutzen private Haushalte jedoch für Zwecke, für die Wasser minderer Qualität ausreichend wäre, etwa für die Toilettenspülung. Die allein macht mit fast 50 Litern Wasserverbrauch pro Kopf und Tag rund ein Drittel des Pro-Kopf-Verbrauchs aus. 

Dabei ist ein großer Teil des Wassers, das im Abfluss verschwindet, nur minimal verschmutzt und könnte – gereinigt – wiederverwendet werden. Moderne Brauchwasser-Systeme bieten eine umweltfreundliche Alternative. Die Anlagen für private Haushalte fangen das Brauchwasser auf, filtern es und reinigen es im mechanisch-biologischen Verfahren. Das Wasser entspricht dann dem Hygienestandard zur Toilettenspülung, zur Bewässerung des Gartens, zum Reinemachen und sogar zum Wäschewaschen. „Um sparsam mit den Wasserressourcen umzugehen, haben Grau­wasserrecycling-Anlagen ein enormes Potenzial“, sagt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. Fachleute aus der Schweiz gehen davon aus, dass sich mit einer Brauchwasseraufbereitungsanlage bis zu 90 Prozent des Trinkwassers einsparen lassen.

Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten einer Brauchwasseranlage bei rund 5500 Euro. Dazu kommen noch Kosten für die Installation. Die Beratung und Ausführung sollte ein Fachbetrieb übernehmen. Zuschüsse der Kommunen verbessern die Wirtschaftlichkeit für Privathaushalte. Der ökologische Nutzen ist schon heute unbezahlbar. 
    

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