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Home Sonderthemen Ostholstein Ostholstein: Wertvolle Expertise
16:37 26.10.2020
Schlechte Wärmebilanz? Experten helfen, die Usachen zu beheben Foto: Zukunft Altbau/BHW Bausparkasse

Vom Wohnzimmer bis unter das Dach – Energieberater gehen bei einer Bestandsaufnahme systematisch vor. Wie dicht sind die Fenster und Türen? Arbeitet die Heizungsanlage effizient? Sind die Wände gut gedämmt? Danach erhält der Modernisierer einen Plan, welche Maßnahmen geboten sind und welche Förderprogramme greifen. „Die Entwicklungen beim Thema Gebäudeenergieeffizienz sind rasant“, betont Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse, „und schon kleine Planungsfehler können verhindern, dass Energiesparziele erreicht werden.“

Wichtig: „Energieberater“ ist kein geschützter Begriff. Der Bund führt deshalb eine Liste mit Experten für Energie-Effizienz. Hausbesitzer können dort unabhängige, staatlich anerkannte Berater in ihrer Region finden. Deren Honorar ist zu 80 Prozent durch das Bundesamt BAFA förderfähig – bis maximal 1300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 1700 Euro für Gebäude ab drei Wohneinheiten.

Der Energieberater stellt den Förderantrag, sowohl der Bescheid als auch der Zuschuss gehen direkt an ihn. Er verrechnet dieses Geld dann mit seinem Honorar. Übernimmt der zugelassene Sachverständige später ebenfalls die Baubegleitung, beteiligt sich der Staat über die KfW mit 50 Prozent und maximal 4.000 Euro auch daran. „Eigentümer können durch einen kompetenten Energieberater viel Energie, Aufwand und Geld sparen“, rät die Expertin der BHW Bausparkasse.

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