Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck

Home Sonderthemen Lauenburg Zusätzlicher Wohn(t)raum
12:50 25.10.2019
Eine Faltwand mit Holzrahmen im Wintergarten ist eine gute Lösung. Foto: Sunflex

Wohnraumerweiterung, Energiesparen, verbesserter Lichteinfall, Überwinterungsmöglichkeit für die Pflanzen – dies sind nur einige Vorteile, die mit einem Wohnwintergarten einhergehen.  

Um von diesen Vorteilen zu profitieren, ist bei der Planung und Umsetzung eines Wintergartens auf Qualität zu achten. Ein Wohnwintergarten definiert sich über viel Licht und ein offenes Wohngefühl. Seine festgelegte Konstruktion besteht grundsätzlich aus Glas. Je nach Bauart des Daches weist er dabei eine vollständige Transparenz auf. Entweder als Anbau an einen bestehenden Raum oder fassadenintegriert sorgt ein Wintergarten für erhöhte Wohnqualität und maximalen Wohlfühlfaktor.
    

Obwohl es sich bei Wintergärten nicht um massive Hauswände handelt, reduzieren sie in puncto Energiesparen auch im Winter nicht zwangsläufig die Wohnfreude. Sonnenstrahlen werden durch das Glas in den Raum gelassen und eine passende Wärmedämmung verhindert, dass die aufgenommene Wärme wieder verloren geht. Vor allem an kälteren, aber klaren Tagen ist das ein Plus, weil so auch in angrenzenden Räumen Heizkosten gespart werden.

Damit diese jedoch auch während länger anhaltenden Kälteperioden nicht explodieren, ist eine gute Planung ratsam. Hierunter fällt die Ausrichtung des Glasraums in Bezug auf die Himmelsrichtung, die ausschlaggebend für die Sonneneinstrahlung ist. Auch die Frage nach der Art der Verglasung, also ob zwei- oder dreifach verglast, spielt in Bezug auf Energiesparen und Dämmung eine Rolle.

Doch so hochwertig die einzelnen Komponenten letztendlich auch sind, die Montage sollte immer von einem Fachmann übernommen werden. Entstehen Lücken oder Risse beim Einbau, wird der Wintergarten zum Energiefresser, da Wärme zu schnell verloren geht und kalte Luft von außen eindringt.
     

Erste Hilfe bei Schimmel: Zeigen sich die ersten Flecken, ist schnelles Handeln geboten.  Foto: Kreidezei
Erste Hilfe bei Schimmel: Zeigen sich die ersten Flecken, ist schnelles Handeln geboten.  Foto: Kreidezei

Schimmel gefährdet die Bausubstanz und die Gesundheit. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Bewohner von verschimmelten Wohnungen ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen und Asthma. Darüber hinaus können Schimmelsporen direkt Allergien auslösen. Kinder, Kranke, Ältere sind noch weit stärker gefährdet.

Schimmelpilze gibt es nahezu überall in der Natur und damit auch praktisch in jeder Wohnung, oft unsichtbar. Wenn die Konzentration der Pilzsporen in der Wohnung allerdings ansteigt und damit der Kontakt zu intensiv wird, kann es zu gefährlichen Reaktionen kommen. Je schneller man schon gegen kleine Flecken vorgeht, umso besser.

Reiner Alkohol kann schnell Schimmelflecken lösen und beseitigen. Er dient jedoch nur als „Erste Hilfe“ bei kleinen Flecken. Denn damit werden nicht alle Sporen eliminiert. Dazu braucht es etwas mehr: Ein ökologischer Schimmelknacker isoliert die Sporen, bindet sie dauerhaft und schützt so vor einer Verbreitung. Durch Alkalisierung der Oberfläche wird die Neuansiedlung verhindert. Die Stelle sollte dann mit Kalkfarbe oder Kalkstreichputz behandelt werden. Kalk desinfiziert und wirkt durch seine lang anhaltende Alkalität gegen Schimmel. Einen noch intensiveren Schutz bietet ein Schimmel-Sanierputz.

Die Erste-Hilfe-Empfehlungen beziehen sich auf einen Pilzbefall von maximal fünf Quadratmetern. Bei massivem Befall von ganzen Zimmern oder gar Gebäuden sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
     

In der Nacht zum 27. Oktober endet die Sommerzeit und die Uhren werden wieder eine Stunde zurück auf Normalzeit gestellt. In den Wochen nach der Zeitumstellung müssen Pendler besonders mit häufigem Wildwechsel rechnen. Denn von einem Tag auf den anderen Tag fällt der Feierabendverkehr in die Dämmerung. „Also genau dann, wenn sich viele Wildtiere auf den Weg machen“, sagt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. Die Tiere nutzen den Schutz der anbrechenden Dunkelheit, um auf den abgeernteten Feldern oder auf dem Waldboden nach Nahrung zu suchen und kreuzen dabei auch Verkehrswege. Das betrifft nicht nur viele Feldwege, sondern auch Kreis- und Bundesstraßen.

Speziell dort, wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen, gilt: Fuß vom Gas, vorausschauend fahren und bremsbereit sein. An manchen Stellen zeigen sich an den Leitpfosten blaue Reflektoren, die von Scheinwerfern angestrahlt Wildtiere verscheuchen sollen.

Ein wichtiger Tipp: Nicht waghalsig ausweichen, wenn plötzlich ein Tier auf der Straße auftaucht. Ein Zusammenstoß sei oft nicht so gefährlich wie eine Kollision mit dem Gegenverkehr oder einem Straßenbaum. Stark bremsen und das Lenkrad festhalten ist also die korrekte Reaktion.
     

Datenschutz